Projekt 52/08 – Woche 8

Hier habe ich mich besonders schwer getan, ein Bild auszusuchen. Ich hatte da einige zur Auswahl. Bereits vor ein paar Wochen schrieb ich meine Gedanken («« Achtung, PopUp) dazu nieder.

Ich habe aber bewusst eine meiner größten Ängste nicht mitaufgeführt. Zum einen um nicht die Spannung zu nehmen und zum anderen klingt es – dummerweise – wie die Wünsche einer Möchte-Gern-Schönheitskönigin. Da fällt mir spontan der Film mit Sandra Bullock ein, Miss Undercover. Hier spielt sie eine FBI-Agentin, die undercover bei der Wahl zur Miss America teilnimmt. Und in dem Film wird sich besonders nett, geradezu hähmisch, über die Antworten lustig gemacht, die die Mädchen geben, wenn sie gefragt werden, was sie sich am meisten wünschen. Nämlich "Weltfrieden". Inzwischen bin ich mir sicher sagen viele "Besserung des Klimas". Und genau das ist meine größte Angst, nämlich dass das nicht passiert.

Bemerkenswert, wenn man darüber nachdenkt, das inzwischen Amerika auf Klimagipfeln – wenn sie denn mal teilnehmen – darüber sprechen, das man das Klima retten muss, sie aber neben China einer der größen Energieverschwender überhaupt sind. 

 Wie wollte ich das also in Szene setzen? Ursprünglich habe ich geplant einen strahlend blauen Himmel zu fotografieren (vorzugsweise durch eine Fensterscheibe) und dieses dann mit einem hübschen Effekt den ich in meiner Bildverwaltungssoftware gefunden habe, zu verfeinern. Nämlich Regentropfen. Um die Wetterkapriolen zu verdeutlichen.

Bereits in den 80ern entdeckte ich meine Liebe zur Natur und beschäftigte mich erstmals damit. (Kürzlich habe dazu auch schon was geschrieben). Bedeutende Sätze begleiteten mich damals; "Atomkraft, Nein Danke!" oder der Spruch von Greenpeace (ursprünglich wohl den Ureinwohnern Amerikas zuzuordnen) "Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fisch gefangen, der letzte Fluss vergiftet… werdet ihr feststellen das man Geld nicht essen kann". Aber ganz besonders prägnant war

"D u   k a n n s t    d i e   N a t u r   n i c h t   b e z w i n g e n!!!"

Das fällt mir immer wieder ein, wenn die Menschheit sich wundert, warum es immer wieder Hochwasser gibt…. Wer Flüsse umleiten will, um Siedlungen oder andere bedeutende Gebäude für die Menschheit zu bauen, verfällt leider dem Irrglauben, der Mensch stünde über Mutter Natur.

Das ist es also was mir Angst macht: die Frage, in was für eine Welt werde ich meine Kinder einst schicken, und auch wenn sich die Worte abgedroschen anhören, finde ich, ist das eine berechtigte Frage und wir sind die Antwort unseren Kindern und Kindeskindern schuldig.

Liebe Grüße
Tari

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