Panorama View im eigenen Büro

Früher habe ich die Leute belächelt, die zwei Monitore hatten. Die Frage nach dem Warum drängt sich einem förmlich auf. Und doch, wenn ich z. B. im TV Grafiker mit zwei oder mehr Bildschirmen arbeiten sehe läuft mir unweigerlich das Wasser im Mund zusammen und meine Augen werden glasig. (So beschreibt es meine bessere Hälfte; ich kann mich an nichts erinnern.)

Eine kleine Vorgeschichte: wir besuchten neulich meine Eltern am beschaulichen Niederrhein und wollten das mit einem Besuch in Venlo (ausgerechnet am 30. April, dem „Königinnen-Tag“) verbinden. Denn für alle unwissenden hier mal ein Spartipp am Rande: wenn man ohnehin nach Venlo kommt, oder generell in die Niederlande sollte man in Sachen Medikamente zuschlagen. Generika sind dort nämlich wesentlich günstiger als hier. Und wer, wie ich, chronisch krank ist und/oder Schmerzpatient kann da echte Schnäppchen machen.

Wie auch immer, wir hatten uns also mit meinen Eltern zum Frühstück verabredet und schlugen entsprechend früh unsere Zelte auf. Da mein Vater – wie sag ich’s? – gern das neueste hat, oder besser: ein technisches Spielkind ist, hatten meine Eltern einen 19″er übrig. Und diesen bekamen wir für 30 Euro angeboten. Markenprodukt und noch keine 3 Jahre alt (oder 4 Jahre?).  Was soll ich sagen, wir haben zugeschlagen.

Hier zu sehen als er noch nicht angeschlossen war. Denn: entgegen der Annahme meiner besseren Hälfte hatte meine Grafikkarte einen analogen DVI Anschluss, keinen digitalen. Oder besser gesagt: das Wissen, das die Karte einen DVI Anschluss besaß wähnte uns auf der sicheren Seite den Monitor anschließen zu können. Unwissend das es einen Unterschied von 4 Pins geben wird.

Inzwischen läuft alles problemlos und ich möchte den Luxus von zwei Monitoren nicht mehr missen.Wofür ich das brauche? Sagen wir besser: brauchen kann. :D

Nicht nur das ich in meinem Feuerfux etliche Tabs offen habe die anscheinen nie weniger werden. So geht mir das auch mit den Anwendungen an sich, wenn ich einige Stunden am Stück am Rechner bin. Grafikprogramme (richtig, Mehrzahl), Editoren, Mailprogramm, den ein oder anderen Dateiordner in Form eines Explorerfensters… und natürlich den Browser.

Arbeite ich nun also ein Tutorial beispielsweise nach, brauche ich nun nicht mehr hin und her zu switchen (wo man sich zig mal verklickt). Ganz zu schweigen von der Bildbearbeitung… Übrigens: zu „Verwaltung“ der beiden Monitore beschränke ich mich nicht nur auf die Hauseigene Software der Grafikkarte bzw. des Betriebssystems. Da gibt es schöne Software zu, die es zum Beispiel einfacher macht ein Hintergrundbild über beide Monitore zu machen. Oder: auf beiden Monitoren eine Taskbar… oder ein kleines Icon (neben den Standartisierten: minimieren, Vollbild und schließen) mit dem man das Fenster auf den anderen Monitor „schießt“.

Ich hatte dann in Venlo übrigens noch eine Begegnung der 3. Art. Eine Situation wie ich sie von Niederländern gar nicht kenne. Darüber werde ich dann aber noch separat schreiben. Das würde jetzt hier vom Thema ablenken, ist mir aber ein Bedürfnis.

Liebe Grüße
Tari

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