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Gesundheit

WirrWarr

Es lichtet sich.

Ich hatte schon mal erwähnt, das ich oft Tagelang oder gar Wochenlang an einem Artikel schreibe. Zum einen, werde ich immer wieder von anderen Dingen abgelenkt, zum anderen habe ich so die Möglichkeit Dinge sacken zu lassen. Das bedeutet Weiterlesen »

Aus der Packungsbeilage….

… liest die eigentlich jemand? Ich schon… ich weiß aber nicht warum… Weiterlesen »

Neulich in der Küche

Ich bin im Moment auf dem „Hausfrauen-Trip“. Und da wir unsere Ernährung ein bisschen bewusster und vor allem abwechslungsreicher gestalten wollen, liegt es an mir, dafür was zu tun. Weiterlesen »

Vom Bus geküsst…

Und das war weniger lustig, als es sich anhört. Neulich musste ich nämlich schmerzlich feststellen, wie sicher man sich fühlen darf. Ich hatte einen Unfall. Stand sogar in der Zeitung :shock: Weiterlesen »

Der Guru – Teil 2

Damit das hier nicht in Vergessenheit gerät fahre ich jetzt mal mit meinem Bericht fort. Ausserdem bin ich mir sicher – auch wenn keinerlei Kommentare diesbezüglich oder generell kamen – das den ein oder anderen das „Ende“ interessieren könnte.

Die Gruppen verschwanden also nach und nach im Sprechzimmer, um dann Minuten später begleitet von einer freundlichen Frauenstimme das Zimmer wieder zu verlassen. Die Leute pressten dabei beide Hände Weiterlesen »

Der Guru – Teil 1

Wir fuhren am Mittwoch, den 11. Juni, gegen 8 Uhr früh los in Richtung Saarbrücken. Um genau zu sein, nach Uchtelfangen/Illingen. Wir hörten vor Monaten von einem Arzt, der einem dabei hilft, mit dem Rauchen aufzuhören. Solche Ärzte gibt es viele, das wissen wir auch. Aber hier gab es ein entscheidendes Merkmal, welches die anderen nicht haben. Weiterlesen »

gar nicht gut …


Am Sonntag habe ich meinen Rechner abends noch neu gemacht… war mal wieder nötig. Der lief dermaßen langsam und war überfüllt mit Müll…. installieren, deinstallieren bla, bla…

 

Und dann war ich Montag den ganzen Tag damit beschäftigt, alles wieder zu sortieren und aufzuspielen. Und damit bin ich immer noch nicht fertig. Was nicht minder daran liegt, das ich am Montagmorgen mit rasenden Kopfschmerzen aufgewacht bin. Kaum war ich auf, wurde mir schlecht… Migräne…. Also Tropfen gegen Übelkeit genommen… 10 Minuten gewartet, dann Novalgin (wollte es noch mal ohne Triptane versuchen). Die Tropfen halfen nicht, also war die Tabletteneinnahme umsonst, wenn du verstehst was ich meine *viel sagend guck*. So hing ich da nun für eine halbe Stunde mit einem – mir so erscheinendem – platzenden Kopf und übel bis der Magen nur noch krampfte. Glaub mir, in so einer Situation will man nur noch sterben. Nichts ist schlimmer als Migräne. Du zweifelst in dem Moment echt an Oben und Unten, und überlegst: „warum ich?“ … Ich bin ein hilfsbereiter Mensch, ich habe nie jemandem was zu leide getan, wenn ich sie nicht so furchtbar spießig finden würde, würde ich sogar den Pfadfindern beitreten. Mal ehrlich, warum um alles in der Welt, straft man mich so? Ich glaube nicht wirklich an Gott, ich denke also nicht, das es da eine höhere Macht gibt, die darüber entscheidet, ob jemand leidet oder nicht. (Über die Theorie, das Gott die Welt erschaffen hat, habe ich keine Meinung. Ich denke einfach nur nicht, das da jemand/etwas ist, das bestimmt, wie es uns Menschen geht). Dinge passieren weil Menschen es so wollen – aus Geldgier oder anderen Gründen, die sich mir nie erschließen werden; Kriege, Hunger… aber warum existieren gewisse Krankheiten, die wissenschaftlich keine Grundlage haben? Einige Experten machen Ernährung dafür verantwortlich oder Stress – also alles eigen verschuldet. Aber ich esse nicht anders als mein Mann oder viele Millionen andere Menschen, warum haben die keine Migräne? Wiederum andere sagen, das ist Vererbung… prima, meine Mutter hatte das auch in jüngeren Jahren, später ließ es nach… aber warum hatte sie es, oder warum hatte ihre Mutter es – hatte sie es überhaupt oder ihr Vater? Keiner von beiden? Ich weiß es nicht, denn ich glaube nicht daran. Denn irgendwo müsste es dann einen Ursprung geben; bei den Neandertalern vielleicht… *pff*

 

 

 

Bei mir ist wirklich alles schon gemacht worden, was möglich ist… Erst tippte man – in frühen Kinderjahren – auf die Augen. Also schleppt man mich zum Augenarzt, verpasste mir eine Brille. Ich bekam eine dicke schwarze; meine Mutter sagt, die wollte ich unbedingt haben. Ich vermute weil meine Oma auch so eine hatte… hey, ich war vier *schulterzuck* – Frag ein vierjähriges Mädchen nach Mode oder seinem Geschmack…. you know. Wie dem auch sei, die Brille hielt nicht lang, ich weiß nicht, was ich meinen Eltern erzählt habe, aber Jahre später fand „man“ sie in unserem Garten unter den großen Tannen *pfeif* … Im Laufe der Jahre bekam ich weitere Brillen, aber die Kopfschmerzen blieben, wurden noch schlimmer. Im Teenageralter vermutete man dann, mein Blutdruck sei schuld: zu Niedrig. Ich bekam Tropfen (wie ich heute weiß, gibt es kein Medikament gegen niedrigen Blutdruck, nur gegen hohen. Man kann Korodintropfen nehmen, bekommt man so in der Apotheke, aber der Nabel der Welt ist das nicht. Ich vermute so was ähnliches war es damals auch… geholfen hat es weder meinen Kopfschmerzen, noch meinem Kreislauf… Auch beim Orthopäden war ich: bis auf das ich eine Wirbelsäulenverkrümmung und wie sich vor ein paar Wochen raus stellte, Beckenschieflage habe, aber kein weiteres Ergebnis. Rückenschmerzen plagten mich in meiner Jugend, ich bekam Krankengymnastik, und alles wurde schlimmer… als nächstes schickte man mich zum HNO… „Herrje, eine Sinusitis!!! auch noch Chronisch“ fügte der Arzt murmelnd hinzu. *HEURIKA!!!* „ja, aber wirklich was dran machen kann man nicht, Sie können Nasendusche machen, Sinupret nehmen und so weiter“… Sinupret ist ein pflanzliches Mittel und schlägt bei mir – heute – leider nur noch, wenn überhaupt nach drei Wochen an – Dauertherapie brauchen wir gar nicht drüber reden, habe ich alles hinter mir. (wofür Sinupret ja gedacht ist, deswegen pflanzlich). Bis auf das ich mir täglich vorkam als würde ich Smarties essen, oder gar Popkorn gegen die Wand schmeißen, half es nicht. Dann bin ich umgezogen, nach RLP und bin noch mal zu einem neuen Arzt gegangen; weil mein alter HNO einmal in seinen Bart murmelte, man könne das operieren… klärte mich aber nicht weiter auf, auch auf Nachfrage nicht…. Mein neuer Arzt war da mitteilsamer: „Nebenhöhlenfensterung“ nennt sich das im Volksmund… im Fachjargon: „Septumkorrektur, partielle Conchotomie, endonasale Siebbein- und Kieferhöhlenopration.

Ich legte mich also für 5 Tage ins Krankenhaus in Neuwied: Super Personal, muss ich an der Stelle mal anmerken. Denn das war für mich alles andere als angenehm; nicht nur, das ich es nicht „mag“ nicht daheim zu schlafen, fühlte ich mich total verlassen und ausgeliefert. Operation… am Kopf… Panik!! Am Kopf.. mein Gott, am Kopf… die gehen an meinen Kopf… ich werde danach sterben wollen, das überlebe ich nicht. Kurz gesagt; ich hatte Panik vor den Schmerzen danach und der Operation selber. Abends musste ich mir was zur Beruhigung geben lassen, und am nächsten Tag war ich erst Mittags dran… ich bin wahnsinnig geworden. Ich bin vor der Schwester in Tränen ausgebrochen, wie ein kleines Mädchen, ich hatte einen Nervenzusammenbruch… Die Schwester hatte Mitleid mit mir, und kam 10 Minuten später, und tat so, als würde es losgehen. Gab mir die Spritze und gegen halb eins werde ich auf dem Zimmer wach, und frage meine Bettnachbarin, wie spät es ist. Mir war in dem Moment nicht klar, warum sie mich so entgeistert ansieht…. Später erfuhr ich dann, ich hätte wohl nicht mehr aufwachen sollen vor der OP…. *hüstel*

 

Ich wurde dann später noch mal wach, und will mich aufrichten, und höre eine dröhnende Stimme – die von Dr. Hammer, wie sich mir später enträtselte: „Legen Sie sich sofort wieder hin, Frau Melsbach!!!“ Ein starke Hand fing an mich runter zudrücken, und ich dachte nur – bedröhnt wie ich war: „Okay….“ *rosa Wölkchen sehe*

 

Mittags um halb vier war alles gelaufen; Nase tamponiert, Schmerzen kaum und einen „Eisschal“ tragend. Viel konnte man nicht mit mir anfangen, ich schlief bis abends. Mein Mann kam, aber auch da war ich nicht wirklich ansprechbar… so das er, hilflos wie er war, mich in Ruhe ließ, und ging…

 

Spät am Abend wurde mir schlecht…. *komisch, mir wird oft schlecht*… ich übergab mich…. Blut …. *schock* Die Schwester, die so freundlich war, und mich morgens schon in Vornarkose geschickt hatte, erklärte das sei normal, während der Operation sei Blut den Rachen runter gelaufen … ich solle mir keine Sorgen machen… Die hat leicht Reden, dachte ich… Die Folge war dann, das ich was gegen Übelkeit bekam, und noch mal was zum schlafen… am nächsten Tag bekam ich dann Breikost… wegen meinem Magen… *war wohl doch nicht so normal*….

 

Die erwarteten Schmerzen, zumindest in dem Maße wie ich es mir in meinen Horrorvisionen vorgestellt hatte, blieben aus. Ich überstand die Operation erstaunlich gut. Aber wieder machen würde ich es nicht. Denn es hat sich nicht gelohnt. Um wieder aufs Thema zurückzukommen: die Kopfschmerzen sind nach wie vor vorhanden. Nach wie vor Chronisch…

 

Ich sage nicht, dass diese Operation anderen nicht hilft, für etwa ein Jahr hatte ich auch Erleichterung mit meiner Sinusitis aber nicht mit den Schmerzen.

 

Und dann diese Migräne…

 

Dabei nehme ich momentan eine Profilaxe, und ich hatte die letzten Wochen auch keine Migräne mehr. Das einzige was ich anders gemacht habe, war das ich mir Samstag und Sonntagabend jeweils ein Mixery gegönnt habe. Aber das kann es nicht sein.