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Inspiration

Smileys und Rechtliches

Und wieder gibt es Neuigkeiten :) «« Neue Smileys, sind die nicht süß? Gefunden hier.

Das einbauen war nicht ganz so einfach. Ich hatte ja schon mal den Versuch gestartet meine Smileys in mein Blog zu bauen, insbesondere die Handhabung im Write-Panel gestaltete sich schwierig. Hierfür habe ich jetzt auch noch nicht die perfekte Lösung gefunden, aber es geht. :think:

Ungeachtet dessen, das ich das Fluency-Admin-Interface nutze, und nicht das Standard WordPress, wird die Auswahl Box für die Smileys leider gaaaaaaaanz unten am Ende der Seite angezeigt. Früher konnte man ja wenigstens noch per Drag&Drop die verschiedenen Panels anordnen. Das geht in Version WP 2.5 nicht mehr :ey: :mhpf: :schmoll1: :x: Kennt da jemand ne Lösung? Ich habe mich ehrlich gesagt nicht getraut, da was in den Dateien zu ändern, sei es vom Fluency oder von WP selber. Ich ärger mich echt, das die das mit der neuen Version raus genommen haben *auf dem Boden rum stampf*

Anyway, ist mein Problem, für meine Leser habe ich aber nun auch Smileys zum anklicken bei den Kommentaren. Mein erster Versuch mit dem Weiterlesen »

Umfrage beendet

Die aktuelle Umfrage bezüglich der Art, wie die Leser von Tari’s Sabbeblog ihren Feed bekommen möchten, ist abgeschlossen.
Es war knapp: bis gestern Abend, stand es noch unentschieden, zwischen „Mir egal“ und „Vollständig“. Ich bin froh, das sich dann gestern Abend/Nacht noch jemand erbarmt hat, und eine Entscheidung herbei geführt hat. Weiterlesen »

Neues und Altes

Wenn es jemand aufgefallen ist, im Hintergrund hat sich einiges getan:

  • Nachdem mich die Tage meine neue Internet-Bekanntschaft Steffi auf eine sehr nützliche Seite hingewiesen hat, habe ich mich dort heute morgen mal angemeldet. Warum ich das erwähne? Weil ich finde, dass das genau das ist, was der Blogger braucht :) Insbesondere hilfreich, wenn man selber Blog-Paraden veranstaltet oder gerne an diesen teilnimmt. Genau, Blog-Paraden. Es geht um dieses „Verzeichnis“, wo man als findiger Blogger sämtliche derzeit stattfindenden 1 Blogparaden findet. Besonders hübsch finde ich, das man sich per Feed über alle Blogparaden informieren lassen kann.
    Die Handhabung ist denkbar einfach und sehr komfortabel. Sobald man sich Registriert hat und anschließen eingeloggt ist, findet man das gewohnte 2 Admin-Panel von WordPress vor. Am wichtigsten hier, der Bereich „Schreiben“. Hier kann man dann seinen „Werbetext“ für seine Parade verfassen, und nach Prüfung durch das Team, wird er dann freigeschaltet. Prüfung deshalb, weil es natürlich auch einige Regeln zu beachten gibt.

    Die Seite ist insgesamt sehr übersichtlich gestaltet und man findet schnell die nötigen Informationen.

  • Mein Top-Commentators-PlugIn funktioniert wieder, nachdem hier ein Workaround erarbeitet wurde. Ich habe allerdings jetzt in den Einstellungen festgelegt, das sich die Liste jeden Monat resettet. Neues Spiel, neues Glück :)
  • Außerdem habe ich einen Countdown eingebaut… zu sehen in der Sidebar… und hier mal die aktuellen „Events“
    • [dday=2]
    • [dday=3]
    • [dday=4]

So, hoffe ich habe jetzt nix vergessen….

World of Warcraft, und warum ich damit eigentlich nichts zu tun habe

Ich hatte es schon mal erwähnt, mein Mann ist WoW-Zocker. Ich kann damit nichts anfangen, zum einen ist es – aus Erfahrung mit einem anderen Online-Spiel – „verschwendete“ Zeit, die ich besser investieren kann. 1 Und zum anderen ist es mir zu teuer 2. Nicht das es nicht erschwinglich ist, aber mir ist es das nicht Wert.

Aber ich unterstütze meinen Mann bei seinem Hobby – wie ich es mir auch manchmal mehr von ihm wünschen würde, aber ich kann auch geben ohne zu nehmen ;) . Ich begleite meinen Mann z. B. zu so genannten „Gildentreffen“ die letztes Jahr schon zwei Mal stattgefunden haben. Eins hier bei uns in Koblenz und eins oben in Kiel – beide super schön. Klasse Leute, geniale Stimmung. Als wir in Kiel waren (das war letzten Oktober) haben wir eine klasse Bootstour durch die Kieler Förde gemacht und haben da beschlossen noch mal wieder zu kommen – mit mehr Zeit. Und da ich jetzt die neue Kamera habe, wird das ein Mords-Foto-Shooting *rofl*.

Nun hat mein Mann – aus verschiedenen Gründen – seine eigene Gilde gegründet. In dem Spiel WoW gibt es zwei Fraktionen. Einmal die „Allianz“ und einmal die „Horde“. Mein Mann hat bisher Allianz gespielt. Und nun, aus Jux und dollerei hat er eine Horde gegründet.

Wenn das hier WoW’ler lesen, die noch eine Gilde suchen, könnt ihr euch ja mal an Blackvenom auf dem Server Perenolde wenden. Die Gilde heißt Phantoms of Darkness – und ist gerade, wie gesagt im Aufbau. Aber es werden händeringend noch Mitglieder gesucht. Mindestalter 18 Jahre, Teamfähig, lustig :)

Alles weitere ergibt sich und kann euch dann mein Mann sagen.

Als er mir davon erzählte, bot ich – im Eifer des Gefechts – meine Hilfe an. Bei einer Homepage… :shock: … In meinem Kopf kreiste schon ein weiteres WP – Projekt umher, aber mein Mann sagte dann was von einem Forum… *hmpf*. 3 Gut, kann ich auch machen…. „aber, Schatzi, wollt ihr nicht auch so was wie ein Blog?“. Den etwas dümmlichen Blick der darauf folgte interpretierte ich als „Blog? Was das denn schon wieder?“. Letztlich sind wir nun zu dem Schluss gekommen, es soll ein Forum mit Portal werden. Und Frau’chen lässt sich schon was mit dem Design einfallen :shock: – ist klar. Für den Banner habe ich tatsächlich schon eine Idee, die aber nicht wirklich Bahnbrechend ist. „Phantom“ und „Darkness“ legt eine Gothic-Schrift nahe…. «« Ende der Idee.

Gestern eröffnete mir mein Mann das er erst noch einen „Gildenwappenrock“ kaufen möchte, und da war dann klar, das ich dann wenigstens eine Farbvorgabe haben werde. *pfew*. Diesen Gildenwappenrock stelle man sich als Überwurf über die Rüstung der Spielfiguren vor, die eine Gilde als Einheit auch optisch zusammenfügt. Mein Mann erklärte mir: für „Gruppenfotos“ – *rofl*, also Screenshots wenn mehrere oder sogar alle Mitglieder im Spiel irgendwo zusammenstehen.

Pah, gerade erfahre ich, das er die „10 Gold“, die dieser Wappenrock kostet im Spiel, schon zusammen hat, und auch schon shoppen war…. jetzt muss er mir nur noch die Farben verraten *fg* Was sich schwierig gestaltet: denn im Arsenal (eine Homepage wo man sich die verschiedenen Charaktere der Spieler anschauen kann), ist der Wappenrock zwar aufgelistet, jedoch nicht richtig abgebildet. Die Aussage, das es sich hier um „Braun“ und ein „Dunkelrot“ handelt, wie mein Mann mir mitteilte, ist leider sehr weitläufig ;) . Mein Mann hat also heute zwei To-Do’s: sich einen Hoster suchen, und einen Screenshot im Spiel zu machen, damit ich mir die Farben selber „picken“ kann.

Technisch werde ich wohl auf das neue phpBB 3 zurückgreifen. Für mein eigenes Forum habe ich – noch – die 2er Version, aber man will ja mit der Zeit gehen.

Und ich darf mich dann „Technischer Admin“ nennen *stolz* :)

Blogparade: „Wie intim darf es sein?“

Ich habe heute früh einen Beitrag («« Achtung, Neues Fenster) verfasst, mit der Frage nach dem Inhalt eines Blogs. Zwangsläufig bin ich dabei auch auf die Frage der Intimität gestoßen.

Die Resonanz in den Kommentaren ist, wie soll ich sagen… ausführlich 1. Und so dachte ich, wäre es doch schön, da mal eine Blogparade zu starten. Denn die Dinge die meine Leser zu sagen haben, denke ich, sind zu schade, als das sie in den Kommentaren „untergehen“.

Dies ist also der Aufruf an alle meine Leser und auch deren Leser sich Gedanken darüber zu machen:

  • Wie weit gehst du in deinem Blog? 2
  • Privat oder eher oberflächlich 3
  • Wenn du auch über privates schreibst, wo ist deine Schmerzgrenze? Andersherum natürlich genauso :)
  • Themenblog oder Anhäufung aller möglichen Dinge
  • Ist dir die Meinung deiner Leser wichtig? Klammerst du also z.B. Themen aus (wie Religion oder ähnliches), weil du Angst hast, anzuecken? Oder hast du über so was noch nie nachgedacht, die Meinung deiner Leser ist dir dennoch wichtig, wenn ja, warum?

Und um das an meinen ersten Beitrag anzulehnen:

  • Legst du Wert auf die Optik oder ist dir der ausschließlich der Inhalt wichtig 4
  • Welche Art von Blogs interessieren dich: was abonnierst du z. B. über deinen Feedreader? Welche Kriterien müssen gegeben sein, das jemand dein Interesse verliert?

Sicher gibt es noch einige mehr Aspekte, die man beleuchten kann. Wenn dir etwas einfällt, bist du natürlich herzlich willkommen, das zu Ergänzen.

Im Anschluss werde ich einen Beitrag darüber verfassen mit einem Querschnitt der eingegangen Beiträge, so das man eine schöne Übersicht hat, wer alles mitgemacht hat. 5

Und ich bin zu dem Schluss gekommen, das ich selbst auch nicht alles geschrieben habe, was mir im Nachhinein noch eingefallen ist. Hier wird also auch noch was von mir kommen.

Die Blogparade läuft einen ganzen Monat, damit jeder genug Zeit hat, sich Gedanken darüber zu machen :)

Ende der Blogparade ist der 14. Mai 2008 gegen Abend

Die Frage nach dem Inhalt…

…eines Blogs. Gute Frage. Aber nicht so wichtig wie ich finde. Für mich persönlich ist es eher ein Zusammenspiel verschiedener Kriterien. Wie ich jetzt schon wieder auf das Thema komme?

Nun ja, heute morgen rufe ich meine Feeds ab, und lese das meine gute Freundin Silke, beim Bloggeramt den Titel des „Blogs der Woche“ einheimsen konnte. :shock: Herzlichen Glückwunsch, von mir!!! *knuddeldrück*

Guido und Oli wurden auf Silke’s Blog überhaupt erst „aufmerksam“, weil sie ein ansprechendes Design hat. Als Scrap-Junkie ist das wohl auch selbstverständlich *fg*. 1 Was schade für diejenigen ist, die mit Grafik nicht wirklich was am Hut haben, und sich auf den Inhalt konzentrieren. Aber so wird nicht jedes Blog vom Bloggeramt kategorisiert. Ganz im Gegenteil, Bloggeramt stellt auch Blogs vor, die das Standard – Theme von WordPress nutzen.

Ich persönlich finde, ein Blog ist dann Lesenswert, wenn es zum einen interessante Themen anbietet und mit Liebe gemacht ist. Sowohl inhaltlich als auch optisch. Wobei ich wie gesagt, vollstes Verständnis dafür habe, wenn jemand einfach die (Fach)kenntnis nicht hat, und somit keine gesonderten Ansprüche an sein Design stellt 2. Und im Zuge dessen, auf ein fertiges Template zurückgreift. Denn wenn wir mal ehrlich sind, mit der „herumklickerei“ im Bildbearbeitungsprogramm ist es ja nicht getan. Hier gehören ja auch HTML und CSS dazu – oft auch noch php.

Ich habe in den letzten Tagen einige Blogs gelesen, wo sich mit der Frage beschäftigt wurde, ob man zu persönlich in seinem Blog werden sollte. Einige – namhafte Blogs will ich sie mal nennen, weil sie recht viele Leser haben – waren der Ansicht, das Privat bitte auch Privat bleibt. Da werden Lebensgefährten/Ehemänner/Freunde nicht mit Namen genannt. Einige schreiben sogar in der Dritten Person… …oO( Ein „Loddar Matthäus“ fällt mir da ein )Oo… Wiederum andere schreiben ganz offen – und im extrem Fall nehmen sie kein Blatt vor den Mund, und bedienen sich der Fäkalsprache. (Was ich persönlich nicht so ansprechend finde, wenn von Geschlechtsteilen und Sexualpraktiken ganz unverblümt gesprochen wird – immerhin könnten ja auch Kinder auf das Blog zum lesen kommen). Aber diese Blogs bedienen sich hier der freien Meinungsäußerung und kontern – ohne Gegenwind bereits einleitend – direkt mit der Aussage: „Wenn es dir nicht passt, wie ich rede, dann geh!“ – Was soll man da noch sagen? Aber es gibt auch Blogger wie mich, die schon mal gern etwas schreiben, und dann nach einer Weile feststellen: „Oups, war das nicht zu detailliert?“. Immerhin weiß ich ja nicht, wer mein Blog so alles liest. Und wer jetzt mit dem Spruch kontert: „Davon muss man ja ausgehen, wenn man online etwas veröffentlicht“ hat im Prinzip Recht. Aber ich darf mir doch meine Gedanken dazu machen, nicht wahr?

Ich sehe kein Problem darin, meinen Mann beim Namen zu nennen… Er heißt schließlich Sascha *fg* Auch das er WoW spielt, ich gerne Fotografiere (somit die Bilder – was auch noch mal ein Stück weit mehr Privat ist – online stelle) kann man alles sagen/schreiben. Aber gewisse Dinge gehören einfach nicht in die Öffentlichkeit. Ich würde zum Beispiel nie etwas über unsere Finanzielle Lage oder detaillierte Informationen über eine evtl. Absicherung preisgeben. Auch „Gedankenschätze oder Erfahrungen“ aus dem Schlafzimmer gehören nicht für jedermann zugänglich. Aber noch viele weitere Dinge, die ich jetzt so ad hoc gar nicht aufzählen kann 3, würde ich nicht bloggen.

Ich finde, das muss jeder selber entscheiden, was er preisgibt und was nicht. Und wie er sich dabei ausdrückt. Jeder hat seine Schmerzgrenze; wo ist deine???

Tari’s Sabbelblog wird „gelistet“

So, soeben habe ich mich in zwei Blogverzeichnissen eingetragen.

Kennt jemand noch gute Verzeichnisse die ein „Muss“ sind? immer her damit :)

Ich hasse diese Kurzbeiträge

Blogparade – Trigami

Tja Kinners, ich: Verfechter des freien Willens und Gegner so genannter Kettenbriefe, starte nun meine eigene Blogparade. Man höre und staune.

Ich erwähnte ja bereits, das ich in verschiedenen Blogs unterwegs bin und diese fleißig verfolge. Täglich kommen neue hinzu – mein Akgregator dankt es mir… *hüstel* Und ich bin in letzter Zeit immer häufiger über so genannte „Trigami-Reviews“ gestolpert. Neugierig geworden was sich dahinter verbirgt, besuchte ich die Seite und erfuhr, das es sich hierbei um eine Vermittlung für Blogger (u. a. ) handelt, die es ermöglicht für geschriebene Beiträge Geld zu bekommen.

Und nun drängen sich mir ein paar Fragen auf.

Zum einen habe ich von solch einem Modell noch nie gehört, und da ich ein zweifelnder Mensch bin, was derartige Dinge betrifft, frage ich mich, ob jemand damit schon positive Erfahrung gemacht hat.

Sollten sich unter meinen Lesern also Schreibwütige finden, die dort aktiv sind, oder aber einfach nur eine Meinung haben, sind diese herzlich eingeladen, sich an meiner ersten Blogparade zu beteiligen. Folgendes sollte unbedingt berücksichtigt werden:

  • Bist du selber aktiv bei Trigami
    • Wenn ja, wie viele Aufträge hast du schon bekommen
    • Ist davon mal was honoriert worden
    • Worüber durftest du schreiben
    • Wie läuft das genau ab, wie kommt man an Aufträge
    • Würdest du es weiter empfehlen
  • Wenn Frage 1) als Antwort „Nein“ hat: Welchen Eindruck hast du von Trigami
    • Kennst du Leute, die es nutzen
    • Würdest du es selber nutzen

Gerne kann man seinen Beitrag erweitern, das ist jetzt so, was mir spontan eingefallen ist.

Ich könnte das ganze auch in einer Umfrage verpacken, denke aber die Resonanz ist höher bei einer Blogparade und hoffe also auf rege Teilnahme :)

Bitte per Trackback oder Kommentar benachrichtigen :)

Ende der Blogparade ist am 24. April 10. Mai 2008 gegen Abend.

Stöckchen – Desktop

Und nur, weil ich Silke so gut leiden kann, fange ich das Stöckchen auch auf, das sie mir zugeworfen hat.

Thema Desktop… ja, lässt sich kurz und bündig beantworten:

Ich mag es nicht, wenn tausend Icons auf dem Desktop rumschwirren, denn dann brauche ich kein Hintergrundbild. Wie sicher einige wissen, arbeite ich mit Linux, um genau zu sein mit Ubuntu. Lässt sich hübsch anpassen und ein paar nette Spielereien lassen sich auch installieren, wie die Desklets. Hier zu sehen: Wetter, Festplattenbelegung (leider nur von einer), CPU Auslastung, Arbeitsspeicherauslastung, Uptime (also wielange läuft der Rechner), und meine Netzwerk- bzw. Onlineverbindung.

Das Hintergrundbild ist übrigens eins meiner Fotos, geschossen im Frankfurter Zoo, als ich die Kamera das erste Mal richtig ausprobiert habe. Einen Tag nachdem ich sie bekam. Und ich möchte an der Stelle anmerken, für diejenigen die es interssiert, das Bild ist unbearbeitet.

So, hoffe diesem Stöckchen somit Genüge getan zu haben… (wat für’n Deutsch)….

 

Projekt 52/08 – Woche 7

So, damit das mal voran geht hier mit meiner Projektteilnahme, hier der nächste Beitrag.

Thema war „Blütenpracht“. Ich habe dafür durchaus ein paar Bilder geschossen, die „übliche“ Blümchen zeigten, fand die Idee, sie aber unter einer Schneedecke zu präsentieren, reizvoller. Vor allem weil ich finde, das im Februar noch nicht wirklich die Zeit der „Blüte“ ist.

Geschossen habe ich das Bild auf einen Friedhof in einem Nachbarort – manch einer mag das makaber finden, aber ich bin einfach fasziniert davon, mit wieviel Liebe und Hingabe manche Gräber gestaltet sind. Außerdem strahlt ein Friedhof eine gewisse Ruhe aus – und das ist jetzt nicht zweideutig gemeint, im Gegenteil. Ich ziehe mich selbstverständlich immer zurück, wenn sich Angehörige nähern – nur um das mal vorweg zu nehmen.

Und eben diesen Kontrast, von Ruhe und „Blüte“ möchte ich hiermit zum Ausdruck bringen, im Dialog mit dem Schnee.

Blogparade – Morgenritual

Eigenartig, ich halte nichts von solchen Aktionen wie Kettenbriefen oder ähnlichem. Und wenn man es genau nimmt, ist eine Blogparade oder ein Stöckchen nichts anderes, oder?

Dennoch ertappe ich mich dabei, wie ich hin und wieder über interessante Themen stolpere und spontan Einfälle dazu habe. Na gut, warum nicht? Ich bin hier schließlich nicht dazu verpflichtet 5 weitere Teilnehmer zu finden, frei nach dem Multi-Level-Marketing Prinzip. Die ein oder andere Blogparade tut nicht weh, kann sogar helfen. Ich habe z. B. gern bei Martin’s Blogparade mitgemacht zum Thema „Fotoblog“.

Reihen wir uns also auch bei dem Wirschaftsjournalisten Jochen Mai (Link aufgehoben, Artikel offenbar entfernt) ein, wenn er fragt: Was ist Ihr Morgenritual?

Von Zeit zu Zeit ändert sich das bei mir, glaube ich. Aber einige Dinge halten sich schon seit Jahren.

Ich stehe also morgens auf, derzeit zwischen 2 Uhr und 4 Uhr nachts – kommt drauf an, wann mein Mann arbeiten muss. Ich stehe vor ihm auf, ich brauche immer ein bisschen länger. Außerdem ist er eh nicht gleich aus dem Bett zu kriegen – es sei denn, er hat verpennt. Ich schmeiß dann als erstes den Rechner an, ziehe meine Brille an, die ich am PC hingelegt habe und taumel dann als nächstes im Dunkeln durch das Treppenhaus ins Bad. Ist dort das nötigste erledigt wanke ich eine Etage tiefer in Richtung Küche. Unterwegs kommen mir die Katzen entgegen, die eine hat mich übrigens schon seit dem Schlafzimmer begleitet. Ich ignoriere sie aber erst mal, bis ich meinen Wasserkocher an geschmissen habe. Und jetzt habe ich auch Zeit die Näpfe der Katzen zu füllen. In der Zwischenzeit ist das Wasser heiß und ich kann mir meinen geliebten Cappuccino aufgießen. Der leckere, aus dem Discounter.

Die Katzen überlasse ich dann ihrem Frühstück und gehe nach oben. Der Rechner ist inzwischen hochgefahren. Ich lese mich hier durch die verschiedenen Feeds und News um auf dem laufenden zu bleiben. Beantworte die ein oder andere Mail oder blogge (was ich erst vor einigen Wochen wieder entdeckt habe). Dabei ist die obligatorische Zigarette fester Bestandteil. Etwa eine halbe Stunde später, fange ich an meinen Mann zu wecken. Das heißt ich laufe alle fünf Minuten nach nebenan und zwitscher: „Mausiiiiiii, bist du waaaaach?“ oder „Mausiiiiiiiii, auuuuuuufsteeeeeeeh’n“. Alles nur nicht zu „lieblos“, denn dann werde ich nicht mit einem im Schlaf geträllertem „Jaaaahhhaaaa“ belohnt. Echt wahr. Im Halbschlaf antwortet er in der gleichen Tonlage. Nach dem vierten, fünften oder sechsten Mal schlägt er dann die Decke zurück und steht auf. Jetzt ist das oberste Gebot: in Ruhe lassen. Er muss erst mal seine Kontaktlinsen einlegen und braucht einen Kaffee. Ich frage mich jedes mal wie er das mit den Kontaktlinsen vor dem ersten Kaffee – die „Knöpp“ noch gar nicht auf, überhaupt schafft, aber gut.

Ich habe mich inzwischen zurück an meinen Rechner begeben und lese. Irgendwann nehme ich meine Medikamente und lese weiter. Irgendwann muss mein Mann dann aus dem Haus. Ich gehe mit ihm runter um ihn zu verabschieden, und auf dem Weg nach unten folgt meist erst das erste „*brummel*… Schatzi“. Das „*brummel*“ lautet hier übersetzt so was wie „Morgen“ – kommt aber nur als Kehllaut an. :) Unten angekommen, setze ich den Wasserkocher ein zweites Mal in Bewegung und bereite die Tasse mit dem Pulver vor. Mein Mann schnappt sich eine Flasche Wasser, und evtl. noch ein Päckchen Zigaretten und verabschiedet sich bei mir mit einem Kuss. Ich gehe noch mit zur Tür und hier folgt ein Dialog, wie wir ihn auch Abends in etwa zum Schlafen gehen praktizieren.

  • „Bis später, Schatzi“ Antwort: „Bis später, Mausi“
  • „Lieb dich“ Antwort: „Lieb dich“ und hier folgt dann ein
  • schmatzender Flugkuss.

Abends sagen wir natürlich nicht, bis später, sondern Gute Nacht :) Aber es sind immer diese drei Elemente drin, die mir persönlich auch sehr wichtig sind. Ich möchte meinem Mann einfach ein „Ich liebe dich“ mit auf den Weg geben, sei es in seinem Träumen (an die er sich grundsätzlich nicht erinnert) oder als Begleiter für seine Arbeit. Auch ich brauche das, sonst ist der Tag für mich gelaufen. Ich erzählte in diesem Blog schon mal, das ich es nicht leiden kann, wenn mein Mann aus dem Haus geht, ohne sich zu verabschieden. Auch ein Grund, warum ich mit ihm aufstehe.

Ist mein Mann also aus dem Haus, gehe ich mit meiner zweiten Tasse Cappuccino zurück an den Rechner und später starte ich dann in meinen Alltag. Wie Haushalt oder Termine wahr nehmen.

So, das war mein Morgenritual. Wie gesagt, mitunter ändert sich das, aber seit Jahren läuft morgens der PC. Als Schülerin habe ich morgens Frühstücksfernsehen angeschaut, mehr als Hintergrund-Berieselung. Heute mag ich das nicht mehr, wenn Musik oder Gelaber dudelt. Das Radio mach ich meist erst an, wenn mein Mann aus dem Haus ist. Manchmal sogar noch später.

So, das war’s :)

Beängstigend

So ein Feedreader ist ne feine Sache. Verleitet aber auch dazu Abo’s einzutragen, mit dem Hintergedanken: "Mal ne Weile beobachten".

Wie ich bereits gestern erzählte, surfe ich derzeit durch verschiedene Blogs. Unter anderem ist mir da auch "Wuchen" :)  unter die Maus gekommen – leider fehlt eine "Über-Seite" so das ich nur wenig von dem Menschen weiß, dessen Gedanken ich dort verfolge. Jedenfalls trug ich das Blog gleich in meinem Feedreader ein und heute morgen rufe ich eben jene ab.

Gestern beschäftigte sie (soviel fand ich schon mal raus) folgendes: "Stoppt die Robbenjagd". Mein erster Gedanke war so was in der Art von: "Immer noch? – ja, aber natürlich: Immer noch!!!".

Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich als Kind und später als Jugendliche meine Liebe zur Natur entdeckte/weiterentwickelte und diese dann auch beschützen wollte. Als etwa 9-jährige drückte mir jemand auf der Straße einen Flyer in die Hand. Tituliert wurde mit eben jenem Satz gefolgt von einem Bild. Auf diesem Bild sah ich ein plüschiges weißes Fell, die Augen – diese wunderschönen großen dunklen Augen, die einem so unschuldig entgegen blicken – …. sie waren geschlossen. Während ich versuchte zu erkennen, was das weiße plüschige war, obwohl es ja anhand der Überschrift mehr als deutlich war, machten sich Zweifel in mir breit. Denn diese Dunkelrote Schneelandschaft auf der das Fellknäuel gebettet war und diese Art Eispickel, der am einen Ende aus dem kleinen Körper ragte, gehörten da nicht hin. Mir schossen Tränen in die Augen. Der Mann versuchte mich gleich zu beruhigen – merklich mit schlechtem Gewissen. Passanten wurden aufmerksam und straften den Mann mit Blicken, wie er denn ein Kind nur zum weinen bringen konnte. Ein älterer Herr kam hinzu, er gehörter zur Naturschutzorganisation und er entließ den Kollegen aus dieser unangenehmen Situation als er ihm mit einer Handbewegung deutete, er solle sich um andere Passanten kümmern.

Der Mann nahm mich zur Seite, nahm mir das Prospekt ab und leitete mit "Schlimm, nicht wahr?" seinen Monolog ein.

Ja das war schlimm, aber es war die Realität. So pietätlos diese Erfahrung war, das Kindern solche Bilder gezeigt werden öffnete mir das maßgeblich meine Augen und nahm mir in gewisser Hinsicht die Rosarote Brille. Nur um mir gleich die nächste aufzusetzen – wenn ich das mal sarkastisch hinzufügen darf.

Denn leider ist das ganze offenbar immer noch Realität. Nicht nur das jährlich Japan und und andere Länder das Abschlachten von tausenden Walen und anderen bedrohten Tieren genehmigt, befindet sich Kanada mit seiner Robben-Schlachtung alljährlich in bester Gesellschaft. Auch dieses Jahr. Und genau das ist für mich enorm beängstigend.

Denn nachdem der Alte Herr mit seinem Vortrag fertig war, unterschrieb ich – ungeachtet dessen, das ich ein Kind war, noch überhaupt nicht Geschäftsfähig – damals eine Petition, die das ganze endlich stoppen sollte. Offenbar war das nicht wirklich hilfreich. Nicht nur, das jede Unterschrift zählte, so das man sogar auf die Unterschrift eines Kindes zurückgriff, sie gerne entgegen nahm: "merkt doch keiner, Hauptsache ein Name" – scheint es Regierungen, die hier etwas ändern könnten, nicht zu interessieren. Zu groß ist offenbar die Angst vor einem wirtschaftlichen oder gar politischem Super-Gau.

Ich frage mich nun also, kann man das auch auf andere Bereich ausweiten: Petitionen die ich unterschrieben habe (was ich gerne tue, wenn ich überzeugt bin), sind sie alle nutzlos? Ist die Demokratie nur ein Deckmantel für etwas viel tiefliegenderes, wo wir als Bürger, Steuerzahler… Wähler hinters Licht geführt werden? Langsam – mit 30 Jahren, und eigentlich wenig Ahnung von Politik – drängt sich dieser Gedanke in mir hervor.

"Spinnen" wir weiter… Aktueller Kinofilm: "Die Welle". Leitgedanke des Films lautet: "Ist heute noch eine Diktatur möglich?" Umfragen ergeben: Ja.

Und ich muss leider eingestehen, das ich in Anbetracht solcher Begebenheiten das auch nicht für ausgeschlossen halte. Woran soll ich glauben, wenn nicht an die Stimme des Volkes – an die Demokratie?

Ich will das nicht, ich will nicht das gleiche erleben was meine Großeltern erleben mussten vor 65 Jahren. Ich will mir nicht vorschreiben lassen, wie ich lebe. Ich will aber das Regierungen das respektieren und gefälligst umsetzen, was ich mir wünsche. Wenn ich doch weiß, das genau das total richtig ist, was ich will.

Im Radio werben prominente für die "Jugend". Elton, Barbara Schöneberger, GZSZ-Stars und Co rufen mit witzigen und zum nachdenken anregenden Werbespots zu folgendem auf: "Du hast was zu sagen? Dann steh auf und sag es!" Bisher habe ich das immer unterstützt und fand diese Aktion auch sehr gut. Viel zu viele Jugendliche und Junge Erwachsene akzeptieren einfach nur, als das wie was tun.

Heute morgen kann ich verflucht nochmal nur folgendes Antworten:

Das tat ich bereits vor 20 Jahren und kein Schwein hat es interessiert!!!!

 

nofollow entfernt

 

Also wirklich, so was muss man erst mal wissen.

Ich konnte die letzten Tage des öfteren etwas über „NoFollow“ lesen. Konnte aber immer nur soviel damit anfangen, als das ich wusste, das dies bedeute, die Suchmaschinen folgen dem Link nicht. Mit welchen Auswirkungen dies behaftet ist, war mir nicht bewusst. Insbesondere wusste ich nicht, wie WP das handhabt. Das erste, worüber ich mich also ärgere. Zudem ärgert mich, das mir M$ früher bei meiner Homepage-Erstellung immer viel zu viel abgenommen hat, das ich mich mit solchen Dingen nicht wirklich beschäftigt habe.

Gut, für diejenigen unter meinen Lesern, die dies auch noch nicht wissen (und daran interessiert sind), hier ein Crashkurs.

Bis WP Version 1.5 war dies wohl noch nicht gegeben, aber seither besteht in den Kommentaren das Attribut

rel='nofollow'

 

Was in diesem Fall bedeutet, die Suchmaschinen die das Blog indizieren ignorieren die Links, die man z. B. im Kommentar hinterlässt (was noch nicht so schlimm wäre). Viel schlimmer ist – meiner Meinung nach – das sie auch die Links ignorieren, die sich hinter den Autoren URLs befinden. Wenn ich also als Kommentator in dem dafür vorgesehenen Feld meine Blog-Adresse angebe, wird diese von den Suchmaschinen „überlesen“.  Die Suchmaschine kommt also nicht „zu mir“.

Argumentiert wird hier seitens WP offenbar damit, das man Spam vorbeugen möchte. Was ich auch nur bei einer PlugIn – Beschreibung lesen konnte, ich also offiziell nicht überprüft habe. Sprich: hier übernehme ich keine Garantie auf Richtigkeit. Im Prinzip also ein richtiger Ansatz, jedoch die falsche Umsetzung. Meiner Meinung nach.

Ich möchte doch bitte selber entscheiden, ob ich das Attribut nutzen möchte oder nicht. Denn für mich ist mehr als fraglich, ob das wirklich Spam vorbeugt, geschweige denn das einen Bot davon abhält zu spammen. Überdies finde ich, ist es mit zahllosen anderen PlugIns möglich Spam zu vermeiden.

Außerdem lebt doch ein Blog – insbesondere – von der Community. Sicher ist das nicht der Hauptgrund, wenn ich Kommentare mache, das ich möchte das meine Seite indiziert wird. Eigentlich möchte ich das andere Leser vielleicht Interesse haben, und „mal vorbei schauen“ (ich mache es schließlich auch so). Aber seien wir mal ehrlich, wie viele Leser kommen über andere Blogs zu einem? Nicht sonderlich viele, lautet die Antwort. Viele Leser kommen tatsächlich über Suchmaschinen. (Über die witzigsten Suchbegriffe im übrigen).

Ich frage mich also, warum ich mir die Mühe machen soll, immer wieder diese Felder (insbesondere das mit der URL) auszufüllen. Wenn es doch keinen interessiert.

Ich las also gestern zufällig beim Bloggeramt (Link aufgehoben) das Oli und Guido dieses Attribut schon vor einer Zeit entfernt haben. Ganz verstanden habe ich den Artikel nicht, so fragte ich per Kommentar nach. Und heute morgen hatte Oli schon geantwortet und lieferte mir gleich einen Link zu einem PlugIn und Hintergrundinformationen.

Ich habe dieses PlugIn also eingebaut und meine Befürchtungen, das dieses nicht mehr mit meiner – aktuellen (2.3.3)  – WP Version kompatibel sein könnte, bestätigten sich nicht.

In Zukunft werden Suchmaschinen also den Links in Kommentaren folgen. Und ich hoffe viele andere Blogger werden diesem Beispiel folgen.

Schnee… im März

 

Kaum zu glauben, seit Tagen prophezeien die Wetterberichte Schneefall, und ich hatte schon fast nicht mehr damit gerechnet… Aber hier ist der Beweis. Aufgenommen vor ca. 30 Minuten….

*klick*

Ich hasse ja diese kurzen Blogeinträge, aber das wollte ich noch schnell loswerden :) 

 

Abschied nehmen…

 

… von meinen Mädchen . Ein bisschen spät, sich von den Gilmore Girls zu verabschieden, ich weiß. Aber wie ich bereits erwähnte, hänge ich ein bisschen mit meinen Beiträgen, die ich für mein Blog plane.

Da war sie also, die letzte Folge. (Wer sie übrigens noch nicht gesehen hat, sollte hier nicht weiter lesen, weil ich meine Meinung zum Ende der Serie äußern werde…. also: Achtung, Spoiler!)

In Deutschland begeisterten Lorelai und Rory Gilmore Millionen, und das seit Frühjahr 2004. Und auch ich zählte von Beginn an dazu. Aus beruflichen Gründen konnte ich nicht jede Folge sehen, aber da sie ja ständig wiederholt wurden, habe ich nach und nach alle gesehen. In der Zwischenzeit hatte ich auch die Serie auf DVD und konnte sie mir so mal "am Stück" ansehen in der richtigen Reihenfolge. Als Fan ein Muss :)

Als bekannt wurde, das die Serie eingestellt wird, konnte ich das erst nicht glauben. Denn erfolgreich war sie. Wenn ich mich jetzt recht erinnere, wurde sie aber eingestellt, weil die Chef-Autorin Amy Sherman-Palladino nicht mehr zur Verfügung stand. Gerüchte besagten, sie wolle aufhören weil sie dachte das "Material" sei ausgereizt. Fans sehen das natürlich anders :) Warner Bros ™ überlegte dann einen anderen Autor zu nehmen, man entschied sich dann aber dagegen, weil man befürchtete die Serie könnte an Flair verlieren (möglicherweise nicht ganz falsch). Man darf hier ja nicht vergessen, die Gilmore Girls sind Amy’s Schöpfung. Sie hat nun mal eine eigene Art zu schreiben, dem ein oder anderen dürfte sie auch von der Serie "Roseanne" bekannt sein, wo sie bei einer Staffel mit von der Partie war. Und dutzende andere Serien hat sie ebenfalls geschrieben.

Die Gerüchteküche brodelte natürlich, als die Entscheidung bekannt wurde: "Wie würde die Serie enden?". Würden Luke und Lorelai endlich zu einander finden, wie macht sich Lane als Mum und Ehefrau, wird Rory ihren Abschluss machen und wo wird sie dann arbeiten…. was wird aus ihr und Logan? Wird Lorelai jemals ein "normales" Verhältnis mit ihren Eltern führen können… Fragen über Fragen….

Und tatsächlich, alle diese Fragen wurden bedient. Die ein oder andere mehr schlecht als Recht, beziehungsweise es wurde nur angedeutet. Viele erst auf den letzten Drücker, was den Eindruck erweckte, der Autor hätte nicht genug Drehzeit gehabt, für alles was er noch hätte unterbringen wollen. Ich habe das allerdings nicht als so gravierend empfunden. Sondern war vielmehr damit beschäftigt, nicht laut los zu schluchzen.

Warum aber nun zum Schluss Rory allein – ohne Logan – bleiben musste, habe ich nicht ganz verstanden. Sicher, Logan war am Anfang ihrer Beziehung vielleicht nicht die beste Wahl. Was Richard und Emily (Rory’s Großeltern) anders sahen. Denn schließlich war er ein Huntzberger, aber dabei ignorierten sie, das er ein verwöhnter, arroganter Nichtsnutz war, der nur Flausen im Kopf hatte. Die ihn und Rory in so manche prekäre Lage brachten. Gut, den Vogel hat Rory mit ihrer "Yacht-Entführung" selber abgeschossen. Aber Rory hätte das nicht getan, hätte nicht Logan’s Vater höchst persönlich ein emotionales Tief in ihr ausgelöst, was sie letztlich auch dazu bewegte, ihr Studium abzu- (später stellte sich raus, es war nur unter-) brechen. Aber mit den Jahren wurde auch Logan erwachsen, und solide. Und er war durchaus ein lieber Kerl und kümmerte sich um sie. Ich habe schon verstanden, warum die Trennung folgte, ich hätte anders gehandelt an seiner Stelle, aber gut. Was ich nicht verstehe ist, das er sie überhaupt vor die Entscheidung gestellt hat. Konnte es nicht so laufen, wie bei Paris und Doyle? Nein, Logan bekommt eine Stelle an der Westküste und setzt Rory die Pistole auf die Brust: "Heirate mich und komm mit mir.". Als sie ihm dann sagt, das sie noch nicht bereit ist zu heiraten, was mit 22 durchaus nachvollziehbar ist, außerdem sie selber noch nicht weiß, wie es beruflich für sie weitergeht, sagt er: "Lebe wohl" .  Für Rory ist es privat also nicht so gut gelaufen. Jedoch beruflich hat sie noch ein Happy End gehabt

Zuerst schien es, als bekäme sie keine Stelle. Weil sie eigentlich ein Stipendium haben wollte, für ein weiterführendes Studium lehnte sie die erste Stelle, die ihr angeboten wurde, ab. Als dann auch die Absage für das Stipendium kam und sich zudem dem Absagen auf ihre anderen Bewerbungen häuften, sich geradezu die Klinke in die Hand gaben, geriet Rory schon in Panik. In der letzten Folge hat sie dann noch, ohne Ankündigung und Brimborium, ein "Meeting" mit einem wichtigen Journalisten oder Verlag gehabt. Das wurde nicht genau erklärt. Lorelai erzählte nur beim obligatorischen Freitags-Dinner das Rory nicht kommen konnte, bzw. später kommen würde, sie hätte noch ein Meeting, es ginge um eine Stelle. Als Rory dann später dazu kommt, hat diese dann tatsächlich ein Angebot und auch schon zugesagt. Man höre und staune, bei dem Präsidentschaftskandidaten Barrack Obama. (Ziemlich realitätsnah, wie vieles in der Serie.) Sie soll bei dessen Wahlkampf als Journalistin mitreisen und für ein Online-Magazin schreiben. Durchaus lukrativ. Schade fand ich hier, und da muss ich den Kritikern recht geben, das dieses Szenario offenbar noch rein gequetscht wurde. Denn für gewöhnlich kündigt sich so was zumindest in irgend einer Form an, und sei es, das Rory ihre Mutter anruft, und sagt, sie möge sie doch bei den Großeltern entschuldigen << dies fiel ganz flach.

Weniger wichtig, für mich als Fan, aber erwähnenswert war, das Lane sich offenbar in die Rolle der Mutter und Ehefrau gefügt hat. Ein Schlüsselerlebniss machte dies deutlich. Ihr Mann, Zack, bekommt das Angebot mit einer Band zwei Monate auf Tour zu gehen, und die beiden fangen schon an zu träumen, wie es sein wird, mit der ganzen Familie (man beachte, sie haben Zwillinge bekommen), fast jeden Abend in einer anderen Stadt zu sein. Lane kommt hingegen sehr schnell – und auch weitestgehend allein – darauf, das dies wohl nicht möglich sein wird. Und beweist zugleich, das sie auch eine verständnisvolle Ehefrau ist, indem sie Zack die Wahl lässt, ob er allein auf Tour geht. Und ich muss sagen, es steht ihr ganz gut, nicht mehr das flippige Teenie-Girl zu sein, das auf biegen und brechen gegen ihre Eltern revolutioniert. Die zugegebener Maßen sehr konservativ und religiös waren. Aber dieser Wandel deutete sich schon in der 6. Staffel an, und war auch durchaus angebracht. Sonst hätte dieser Witz irgendwann seinen Reiz verloren. Die Entscheidung, das Zack nun für zwei Monate allein auf Tour geht, wurde dann doch gemeinsam gefällt. Und Lane bestärkte ihren Mann auch noch. Denn sie wusste, wie viel es ihm bedeuten würde. Es ist ja nicht so, das Lane nun allein ist, sie hat ja ihre Mutter und Freunde die ihr mit den Kindern helfen, wenn Zack unterwegs ist. Und ein Ende ist darüber hinaus auch abzusehen. Also finde ich, haben sie sich richtig entschieden, diese Chance zu nutzen.

Im Laufe der Staffel konnte man Lorelai immer wieder dabei beobachten, wie sie über ihre Mauer lugte. Wenn man als treuer Fan die kleinen Eigenheiten kennt, die sie zwischen sich und ihre Eltern aufgebaut hatte, war das gar nicht so schwer zu erkennen. Und auch dieser Wandel war längst überfällig. Aber auch Emily, Lorelai’s Mum, begriff immer wieder, was ihre Tochter da eigentlich tat. Nämlich so leben, wie sie es wollte, und das auch noch erfolgreich. Mitunter beneidete sie ihre Tochter sogar. Und genau das war der Punkt, wo ich denke, das Lorelai überhaupt auf den Gedanken kam, wieder einen Schritt zurück in ihre Kindheit zu wagen, und zu erkennen, das nicht alles schlecht und spießig war.

Am deutlichsten wurde dies bei Rory’s Abschlussfeier in Yale.

Ich hatte schon gar nicht mehr auf dem Schirm, das die obligatorischen Freitags-Dinner ja Teil der Vereinbarung waren, Rory’s Ausbildung zu finanzieren. Insbesondere deswegen, weil ihr leiblicher Vater ja zwischenzeitlich geerbt hatte, und die Finanzierung übernommen hatte. Dies wurde mir erst wieder bewusst, als Emily während des Dinners, an dem Rory erst verspätet teilnahm, wehmütig sagte: "Aber es ist doch das letzte Mal".

Auf der Abschlussfeier in Yale – oder war es die Dinnerparty die Richard und Emily zu diesem Zweck gaben? – begannen Lorelai und Emily mal wieder zu streiten. Ich glaube darüber, das Rory sich nach Logan’s Heiratsantrag davon gestohlen hatte, statt ihm gleich eine Antwort zu geben. Und da Lorelai schon angeschlagen genug war, emotional wegen des Abschlusses, sagte sie zu ihrer Mutter: "Können wir das nicht am Freitag beim Essen besprechen". Diese reagierte ziemlich überrascht, weil sie damit nicht gerechnet hatte. Denn die Vereinbarung das dieses Dinner Freitags immer stattfinden würde, war ja nun – mit dem Abschluss – hinfällig.

Also auch hier ein Happy End. Eine der emotionalsten Szenen jedoch war der Abschluss selber. Alle saßen im Publikum auf dem Campus und beobachteten wie die Absolventen ihre Zeugnisse bekamen. Und diese Szene erinnerte nicht nur an Rory’s Highschool Abschluss sondern war auch ein Sinnbild dafür, das nun "Schluss" war. Damals wurde mit Witz und Charme an die Zeugnisübergabe herangegangen, indem sich die Anwesenden immer wieder schluchzend zu murmelten, sie wollen sich zusammenreißen und nicht heulen. Und auch ich verdrückte die ein oder andere Träne. Klingt vielleicht dämlich, aber ich schäme mich nicht dafür. Sind eben meine Mädchen :)

Eine weitere emotionale Szene war, die spontane Abschlussfeier in Stars Hollow. Da die halbe Stadt eigentlich nach Yale kommen wollte, um dabei zu sein, dies aber aufgrund begrenzter Eintrittskarten nicht möglich war, beschloss man eine Feier in der Stadt zu geben, bei der die Feierlichkeiten noch mal nachgestellt werden sollten. ..oO( verrückte kleine Stadt, aber das macht sie liebenswert)Oo.. Die Feier war deswegen dann doch spontaner als gedacht, weil Rory ja ihr Angebot als Online-Redakteurin zu arbeiten schnell annehmen musste, und drei Tage später abreisen musste. Die Stadt war am Boden zerstört, wie sollte man in so kurzer Zeit die ganze Planung umschmeißen – ohne das Rory was davon mitbekam. Hier kam Luke ins Spiel.

Sonst eher der Typ, der mit den Stadtgewohnheiten nichts zu tun haben möchte, und dem eh alles zu wider ist, mobilisiert er diesmal die ganze Stadt aktiv zu werden. Als Location wurde der Dorfplatz auserkoren, da man so viele Leute nur dort auf einmal unterbringen konnte. Hier wurde sich dann auch über Genehmigungen hinweggesetzt, die man so kurz nicht mehr beschaffen konnte. Rory war eben wichtiger. Als sich dann noch raus stellte, es solle am Tag der Party regnen – völlig untypisch für Stars Hollow – nähte Luke des Nachts eine Zeltplane zusammen, bestehend aus allem möglichen: angefangen beim Regenmantel bis hin zu Abdeckplane für Autos. Es war zu schön, als Rory und Lorelai gerade losfahren um eine Runde durch die Stadt zu machen, damit sie sich verabschieden kann. Aber es war niemand da. Wie denn auch, sie waren ja alle auf dem Dorfplatz und trotzten dem Regen, der Sintflutartig nieder ging. Am Dorfplatz angekommen, entdeckten die Beiden dann das Zelt und wurden sogleich mit zwei Regenschirmen vom Auto abgeholt. Alle hatten Tränen in den Augen, und wenn ich mich nicht irre, sogar Luke :)

Kommen wir zur wichtigsten Frage bezüglich des Endes der Staffel/Serie. Finden Luke und Lorelai doch noch zu einander? In Interviews die Scott Patterson (Luke) gegeben hat, äußerte er sich mehrfach darüber, das er nicht glücklich sei, darüber wie es endete. Und er verriet das die Fans wohl enttäuscht werden würden, würden sie darauf hoffen, das Luke und Lorelai jemals wieder zusammen kommen. Das alles wurde gedruckt, kurz nach Bekanntwerden, das die Serie nun ihr Ende findet. Und wenn ich ehrlich bin, darauf habe ich mich auch eingestellt. Insbesondere weil Scott Patterson sich derartig äußerte. Ich dachte: "Gut, dann bist du vorbereitet". Und tatsächlich schien es, nachdem Lorelai in einer "Blitzaktion" Christopher geheiratet hat (Rory’s Dad), als würde hier kein wünschenswertes Ende zu erwarten sein. Aber als sich Lorelai und Christopher dann wieder trennten und sich kleine Annäherungsversuche zwischen Lorelai und Luke andeuteten, keimte die Hoffnung doch wieder auf. Welche sich postwendend wieder verflüchtigte, nachdem Lorelai in Luke’s Diner posaunte, sie habe bei dem Karaoke-Abend nicht für Luke gesungen (I Will allways love you – sehr gut sogar), sondern sei nur reichlich beschwipst gewesen. Was natürlich gelogen war, aber sie wollte Luke eben nicht überfallen. Luke bekam das natürlich mit, und man sah ihm die Enttäuschung geradezu an.

Als Lorelai dann aber auf der Spontan-Party von Sookie erfuhr, das alles nur möglich gewesen war, weil Luke die Nacht über an der Zeltplane genäht habe, flackerte das letzte Mal Hoffnung in mir auf. Ich saß Kerzengerade vor dem Fernseher und drückte beinah die Blutzufuhr meiner Hände ab, so fest habe ich sie ineinander gepresst. Lorelai geht also hin, Luke kommt gerade aus seinem Diner und will zurück zur Party. Ich weiß nicht, wie ich den Blick beschreiben soll, mit dem Lorelai ihn angesehen hat. Dankbar, verliebt, gerührt, sehnsüchtig… hoffnungsvoll? Wohl alles. Sie bedankt sich also, und Luke will in alter Manier abwimmeln, dass das doch selbstverständlich war. Da geht Lorelai auf ihn zu…. und….. küsst ihn! Heurika!! *Die Arme in die Luft schmeiß und ich spüre wie das Blut in selbige zurückkehrt* Das Interview also nur ein geschickter Werbeakt, der auch daneben hätte gehen können? Ich weiß nämlich aus meinem Bekanntenkreis, das einige ernsthaft überlegt haben, die letzte Staffel nicht mehr zu schauen….

Die nächste Szene ist dann, der nächste Morgen. Die Abreise. Lorelai möchte Rory ein paar Weisheiten mit auf den Weg geben, und rät dabei unter anderem, sie solle sich wiederverschließbare Plastikbeutel zulegen, äußerst praktisch lautet die Begründung ..oO(Lorelai eben…nein, "Gilmore Girl" eben :) )Oo.. Aus Angst etwas zu vergessen, denkt Lorelai angestrengt nach, und zählt dabei die unmöglichsten Dinge auf. Zum Schluss bietet sie ihrer Tochter noch einen Pulli an, von dem sie weiß, das Rory ihn immer schön fand. Diese lehnt aber ab und beendet die Philosophiestunde mit dem Satz: "Mum…. du hast mir alles gegeben was ich brauche". Ich wundere mich in dem Augenblick, warum das Bild jetzt so unscharf wird, bis mir dämmert das ich Tränen in den Augen habe.

Fazit: Letztlich finde ich es schade, das die Serie eingestellt wurde, aber die Beweggründe sind durchaus nachvollziehbar. Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Jedoch merkt man, das es so eigentlich noch nicht geplant war, gerade weil viele Dinge so überstürzt "beendet" wurden. Wie beispielsweise die beruflichen Aussichten für Rory. Als treuer Fan hat man vermutet, das sie sich in Ruhe zwischen den einzelnen Angeboten entscheiden kann und wird. 

Ich habe so einen Hype das letzte Mal bei "Sex and the City" erlebt. Auch hier bin ich Fan gewesen. Die Fans haben nach einem Kinofilm geschrien, den sie nun demnächst auch bekommen werden. Fraglich ob das wirklich sein musste, und ob es der Geschichte hilft. Denn ein bisschen Phantasie geht dadurch verloren. Ich hoffe nicht, das die Gilmore Girls auch ins Kino kommen. Ich hätte fast gesagt, lasst sie in Frieden ruhen, aber ganz so weit möchte, ich dann doch nicht gehen *rofl*. Es ist gut so, wie es ist, das Ende ist genauso, wie die Fans es sich gewünscht haben und nun soll man einfach die Story abschließen mit dem Wissen, das alle ihr Happy End haben.

Projekt 52/08 – Woche 6

 

Ich hänge immer noch hinter her im Projekt 52…. . Die Bilder sind auch schon fertig, nur das Bearbeiten dauert eben… kein Wunder, wenn man sich ums Blog kümmert *hüstel*, aber es soll ja auch hübsch aussehen, gell :)

Also: Thema war "Songinterpretationen"

Hier hatte ich gleich mehrere Ideen, Musik ist nun mal ein wichtiger Bestandteil … vielleicht reiche ich die anderen Ideen noch nach, weil Motive habe ich mal geschossen :) Aber damit ich mal "bei" komm, reicht erst mal eins.

Ich habe mich hier für ein Lied von PUR entschieden… ..oO(ja, ich war mal PUR-Fan)Oo… Titel: Fallen

Die erste Liedzeile lautet:

Mein Kartenhaus ist wieder eingestürzt

weil der Wind von mehr als einer Seite kam

 

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