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Inspiration

Projekt 52/08 – Woche 5

 

Thema: Sucht

So, wie versprochen noch was zum Projekt 52.

Das Thema an sich ist schon etwas prekär. Süchte hat, denke ich jeder. Viele davon würden andere Personen vielleicht nicht als Sucht bezeichnen, andere wiederum wollen einen gleich zum Arzt schicken.

Ich spreche hier bewusst nicht von Süchten die die eigene Gesundheit gefährden. Davon kann ich mich, bis auf das Rauchen, freisprechen. Aber auch das Rauchen wird abgelegt – ich sage extra nicht wann, denn letztendlich ist es meine Sache, wann ich das tue. Und ich brauche keine Kontrolle von anderen – bin schließlich alt genug. Aber bevor ich jetzt politisch werde, zurück zum Projekt.

Ich habe mir – weil mir auch hier eine Idee fehlte, bei den anderen Teilnehmern des Projekts Inspiration geholt. Viele behandelten tatsächlich derartige Süchte, wie Kaffee, Zigaretten, Schokolade etc. pp. Das war auch erst mein Gedanke, aber dann stellte ich mir die Frage, könnte ich darauf verzichten, wenn ich müsste? "Klar" lautete die Antwort. Zugegeben: schlecht, aber es ginge. Ich wollte das Thema aber nicht so "negativ" sehen, und suchte also nach einer Sucht, die man auch Leidenschaft nennen könnte. Und was tue ich gern? Richtig: PC und Grafik/Fotografie. Letzteres mit meiner Neuen Kamera wieder mit wachsender Begeisterung.

 

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Ich hasse Eigenportraits, ich finde ich bin einfach nicht fotogen, aber meinen Schreibtisch zu Fotografieren fand ich doof und wie sollte ich die neue Kamera fotografieren – etwa mit meiner Kodak Easyshare? – ich denke eher nicht *rofl* Diese wäre ihres Modells nicht würdig gewesen *schwelg*

So entstand dieses Blend – auch wieder mit Photoshop erarbeitet. Ich mache echt Fortschritte, finde ich.

Ist das nicht ein schöner Tag…

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Grafikquelle: Canon.de

Ist sie nicht hübsch, ist sie nicht wunder-, wunder-, wunderhübsch ?

Gestern rief mein Vater an, und bot mir seine Kamera an: „ja ich weiß ja nicht, ob das was für dich ist, und dein Bruder, sonst hätte ich sie ihm angeboten… (..)“ – HALLO ?! Wenn man so darüber nachdenkt, war ja nicht ich diejenige, die früher ihr eigenes „Labor“ hatte *nöööö*.

Schon seit Kindesbeinen an, interessiere ich mich für Fotografie, hatte früher in der Schule auch einen Kurs belegt, in dem man lernen konnte, seine eigenen Bilder zu entwickeln. Als in der Schule dann ein Schwarz-Weiß-Belichter entsorgt wurde, habe ich meine Eltern solange belabert, bis sie mir das Ding gekauft haben. Ich habe dann regelmäßig mein Zimmer in eine Dunkelkammer verwandelt. In der Pubertät geriet das gute Stück allerdings in Vergessenheit, was ich heute mehr als bereue. Das war echt noch ein Stück Nostalgie – aber es funktionierte. Und hätte ich das Ding noch, würde ich es heute sicher wieder nutzen.

Aber das ist typisch mein Vater, kauft sich ne Kamera und findet dann raus, das ein paar Monate später ein neues Modell raus kommt. Gut, kann ich verstehen in dem Fall, dieses Modell, welches ich jetzt bekomme (EOS 400D) hat z.B. kein „LifeView“ – sprich, fotografiert wird über den Sucher, nicht das Display. Für Brillenträger sicher ein Manko. Wenn jetzt, so wie bei meinen Eltern, der eine stark kurzsichtig der andere weitsichtig ist, nützt auch die Funktion nichts, das man seinen Dioptrien Wert einstellen kann. Sprich man setzt die Brille ab, während man durch den Sucher guckt. (werde ich mir natürlich so einstellen, bin kurzsichtig). Die neue Kamera hat dieses „LifeView“. Und ich bin sicher noch ein paar andere Spielereien :)

Wie dem auch sei, als mein Mann dann gestern nach Hause kam, und ich ihm davon erzählte, wusste er sofort das ich sie wahnsinnig gern hätte. Finanziell ist das natürlich auch ne Frage bei uns. Ich bin Erwerbslos und mein Mann ist demnach Alleinverdiener. Aber da wir uns mit meinen Eltern auf Ratenzahlung geeinigt haben, ist auch das machbar.

Ich hatte mir diese Kamera schon mehrfach im Geschäft angeschaut. Ich habe vor ein paar Jahren mal bei einer großen Media-Kette (nein, nicht dir „roten“) als KassiererIn gearbeitet. Und dort ging das Vorgängermodell, wie warme Semmeln über die Theke. Obgleich damals schon diese Kamera „bekannt“ war, man wusste also das dort ein neues Modell kam, und als ich dann den Kollegen aus der Abteilung fragte, sagte der „als Normal-Fotograf, kannst du die ohne Bedenken nehmen“. Er sagte sogar, das sie durchaus auch bei Profis zum Einsatz käme (neben dem halben Dutzend anderer Modelle die ein Profi-Fotograf so mit sich schleppt *lol*

Ich habe noch eine Ur-alt Spiegelreflexkamera von meinem Großvater bekommen. Als meine Oma damals starb, hat er sie im „Nachlass-Verteil-Wahn“ mit aussortiert. Aber ich habe sie nie ernsthaft genutzt. Heute steht sie fein säuberlich in der Tasche im Wohnzimmerschrank als Deko (ich würde es einfach nicht übers Herz bringen, sie zu verkaufen, obwohl sie u. U. einiges Wert sein könnte für Sammler). Ich habe sie deswegen nie benutzt, weil ich mich zu sehr an Digital gewöhnt habe. Es ist einfach praktischer, ich kann am PC noch gucken, welche Bilder überhaupt was geworden sind, oder wo ich noch was machen muss (mit Photoshop oder PSP). Das ist bei Kleinbildfilmen eben nicht möglich, oder nur „verschwenderisch“ möglich. Erst entwickeln, dann einscannen, bearbeiten, auf CD brennen, und wieder entwickeln lassen (selber ausdrucken ist ja viel zu teuer, zumindest bei meinem Drucker, und von Qualität wollen wir nicht sprechen *gg*).

Tscho, nu bekomm ich eine Digitale Spiegelreflex und kann bald professionelle Bilder machen – da müssen wir glatt noch mal einen Ausflug in den Neuwieder Zoo machen *gg*.

andere Blogs und andere Menschen…

Hm, es scheint, dass das blogging-Fieber mich erwischt hat *lach* Gut Ding braucht eben Weile…. habe mich gerade mal mit meinem Blog bei Google und RSS eingetragen…. *schulterzuck* mal sehen, was es bringt…..

Dann bin ich ein bisschen herum gesurft, um mal zu gucken, was andere blogger so haben… schade finde ich dann immer, wenn dann Blogs erscheinen wie: „Heute hat xyz dies und das gemacht“ – möglicherweise hat xyz eine Krankheit oder so, und dann wird der Tagesablauf beschrieben von der Person und man denkt… na ja, ist doch ganz gewöhnlich …. aber dann kommt mir der Gedanke, wie oben: vielleicht ist der Mensch behindert oder hat eine Krankheit, so, dass es eben was besonderes ist! … Und wenn man dann Hintergrund Info sucht in dem besagten Blog, beispielsweise eine „Über…“ – Seite, findet man nichts… also geht man wieder… schade.

Ich sage nicht, das mein Blog oder meine Galerie oder mein Forum oder gar meine Website perfekt ist/sind… aber ich habe mir schon Mühe gegeben. Habe immer versucht zu überlegen: „wie sieht das jemand, der mich nicht kennt, der die Seite nicht kennt, der gar nicht weiß, was ihn hier erwartet“… ich glaube ich habe da einen guten Weg gefunden, bin aber natürlich für Anmerkungen offen *zwinker*

Ist auch eine Art Lebensmotto: „wie nimmt mein Gegenüber mich wahr“ zusammen mit „Do as you would be done by“ (Was du nicht willst, dass man dir zufügt, füge auch keinem anderen zu.) Ich glaube manche Menschen vergessen das sie „Menschen“ als Gegenüber haben. Besonders auffällig ist das im Internet. Wenn man in Foren oder Channels/Chats liest, wie da miteinander umgegangen wird. Aber auch im Real Life ist dieses Phänomen zu beobachten.

Sicher man hat mal schlechte Laune oder im Eifer des Gefechts sagt man Dinge, die man mit ein bisschen Verstand so nicht gesagt hätte, oder reagiert auf etwas ohne darüber nachzudenken. Aber so was kann man verzeihen, wenn man den Menschen kennt. Wenn mich jemand neu kennen lernt, versuche ich schon zu „denken“…

Huch, jetzt habe ich hier angefangen zu sinnieren *lach* – wollt ich gar nicht… aber was soll`s, dafür ist da Blog ja da

Wünsche Euch einen Schönen Tag