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Passion

Hier ist eins…

 

… denke ich :)

Gestern – oder war es vorgestern , bin ich mal wieder auf der Suche nach Fotografie Tipps gewesen. Dabei stolperte ich über das durchaus lesenswerte Blog von Martin Gommel. Mir fehlte im ersten Moment die Zeit dort intensiv zu lesen (hatte ja eine Mission, nämlich Tipps finden), So entschied ich mich kurzerhand, seinen Blog zu abonnieren. Denn das was ich las, war sehr interessant und auch vielversprechend. Nicht nur die professionelle Aufmachung des Blogs an sich, sondern auch sein Schreibstil gefiel mir auf Anhieb. Was noch dadurch begünstigt wurde, das er mit seinem Foto den Leser begrüßt, und daneben einen kleinen Einleitungstext in "Du-Form". Für mich ein Kontrast zu der Professionalität – aber gerade das fand ich reizvoll.

Heute morgen rufe ich also meine Feeds ab, und entdecke, es gibt einen neuen Beitrag. Nachdem mich gestern beim ersten abrufen seines Feeds gleich die letzten 30 erschlagen haben *lol* (werde die auch alle noch lesen, bestimmt), dachte ich, überspringe ich diese, und lese grad das aktuellste.

Ui, es geht um Fotoblogs…. Martin schreibt darüber, das er in seinen Feeds viele englischsprachige Foto-Blogger vertreten hat, jedoch sehr wenig deutsche. Und er stellt sich die durchaus berechtigte Frage,  wo diese nur ab geblieben sind.  Ich gebe zu, ich habe nie speziell – bisher nicht – nach derartigen Blogs gesucht, aber  wenn schon jemand wie Martin sich fragt, warum es nur so wenige gibt, stellt sich mir eine weitere Frage: Gibt es einfach nicht genug Fotografen (nicht nur Profis, sondern auch Hobbyfotografen) oder gibt es einfach nur zu wenig Fotografen, die darüber schreiben, was sie tun?

Allein durch Projekt 52 – was sich nicht ausschließlich mit Fotografie beschäftigt – jedoch überwiegend, aber auch mit Zeichnungen, denke ich, sind sie einfach nicht weit genug verbreitet. Es gibt sie aber durchaus. Und ich zähle mein Blog dazu.

Wie ich bereits mehrfach hier im Blog erwähnte, geht mit meiner neuen Kamera ein Kindheitstraum in Erfüllung und ich fühle mich beim Fotografieren wieder sehr lebendig. Was mir sehr gut tut. Darüber hinaus habe ich wieder öfter was zu schreiben hier, was ja in der Vergangenheit oft nicht der Fall war. Sei es, weil ich mich nicht aufraffen konnte, oder weil ich wirklich nichts zu schreiben hatte. Und auch das ist ein Kindheitstraum von mir: Schreiben. So verbinde ich gleich zwei Passionen in diesem Blog, das schreiben und das fotografieren. Dabei verstehe ich mich durchaus als Künstlerin. Dies erlaubt mir nämlich zu experimentieren und auch Fehler zu machen. Ich bin eben kein Profi, ich mache beides einfach nicht beruflich, aber auch ich habe meine Daseinsberechtigung. Ob man es nun liest/sich anschaut oder nicht.

Was mich wieder zurück zu der Frage bringt, warum es so wenig deutsche Foto-Blogs "gibt". Wobei gibt hier falsch ist, denn ich denke ja, das es sie gibt. Aber sie sind nicht bekannt genug. Was also tun? Richtig, Werbung machen. Wie macht man das? Sei Teil der Community!

Was ist die Community? Etwas recht nahe liegendes, andere Blogger zum Thema finden. Angefangen mit dem Projekt 52 über Martin’s Blog bis in die unendlichen Weiten des Internets. ..oO(Memo für mich: betätige die Regenbogen-Suchmaschine diesbezüglich)Oo..

Sinn oder Unsinn dieses Beitrags hier? Ganz einfach: Martin ruft auf, das jeder der ein Fotoblog betreibt, sich mit einem Trackback-Link (nutze ich zum ersten Mal) an seiner "Parade" beteiligt. Was hiermit meinerseits geschehen ist (hoffe ich zumindest, das ich das mit dem Trackback richtig gemacht habe).

Nachtrag um 13:04 Uhr

Ist es denn die possibility? Email von Martin, er findet die Beantwortung seiner Fragen bezüglich der deutschen Fotoblogs bei mir nicht ….

Asche auf mein Haupt, im Eifer des Gefechts, habe ich das natürlich vergessen….

Wie wie lange schreibst Du schon über Fotografie ?

Ähm,, nun ja, noch nicht all zulange. Habe das Bloggen an sich ja erst wieder entdeckt, genauso wie das Fotografieren. Obwohl nein, fotografiert habe ich die ganze Zeit über, halt nur mit einer kläglichen "Ausrüstung".

Über welche Themen der Fotografie schreibst Du am liebsten ?

Hm, das ist ganz unterschiedlich. Im Moment beschränkt sich das auf meine persönlichen Erfahrungen. Wenn wir z. B. Ausflüge machen, oder wie (womit) ich die Bilder bearbeite, und wie sich das unter Linux gestaltet.

Wieviele Artikel veröffentlichst Du pro Woche ?

Da möchte ich mich nicht festlegen. Wie gesagt, in letzter Zeit blogge ich recht häufig, was aber nicht heißt, das sich alles um Fotografie handelt. Sondern eher Grafik im Allgemeinen (hier liegt zwar im Moment die Fotografie und deren Nachbearbeitung im Mittelpunkt, ist aber nicht Hauptgrund für die Existenz dieses Blogs).

Bist Du selbst Hobby- oder Berufsfotograf ?

Hobby!! Eindeutig. Ich könnte mir zwar gut vorstellen, das beruflich zu machen, habe es aber leider nie ernsthaft in Angriff genommen, in dem Bereich eine Ausbildung zu machen. Das geriet irgendwie in den Hintergrund, als es darum ging, mir eine Ausbildungsteile zu suchen. Ob ich das heute noch könnte?

Welchen Artikel würdest Du als Deinen beliebtesten einschätzen ?

Verstehe ich nicht ganz, ich habe nicht soviele Leser, das ich sagen könnte, der wird besonders häufig gelesen, falls das gemeint ist.

Welchen deutschen Fotografieblog würdest Du (ausser Deinem eigenen) empfehlen ?

Deinen :) :) und Sari’s (also Projekt 52) – würde ich sagen. Das sind aber auch die einzigen Fotoblogs die ich bisher kenne. Wie gesagt, ich habe nie speziell danach gesucht.

So, hoffe nun meine Pflicht erfüllt zu haben…. Habe dann auch noch festgestellt, das die "Parade" eigentlich am Freitag vorbei war … *hüstel* Offenbar scheint das aber kein Problem zu sein….

Ist das nicht ein schöner Tag…

Image Hosted by ImageShack.us

Grafikquelle: Canon.de

Ist sie nicht hübsch, ist sie nicht wunder-, wunder-, wunderhübsch ?

Gestern rief mein Vater an, und bot mir seine Kamera an: „ja ich weiß ja nicht, ob das was für dich ist, und dein Bruder, sonst hätte ich sie ihm angeboten… (..)“ – HALLO ?! Wenn man so darüber nachdenkt, war ja nicht ich diejenige, die früher ihr eigenes „Labor“ hatte *nöööö*.

Schon seit Kindesbeinen an, interessiere ich mich für Fotografie, hatte früher in der Schule auch einen Kurs belegt, in dem man lernen konnte, seine eigenen Bilder zu entwickeln. Als in der Schule dann ein Schwarz-Weiß-Belichter entsorgt wurde, habe ich meine Eltern solange belabert, bis sie mir das Ding gekauft haben. Ich habe dann regelmäßig mein Zimmer in eine Dunkelkammer verwandelt. In der Pubertät geriet das gute Stück allerdings in Vergessenheit, was ich heute mehr als bereue. Das war echt noch ein Stück Nostalgie – aber es funktionierte. Und hätte ich das Ding noch, würde ich es heute sicher wieder nutzen.

Aber das ist typisch mein Vater, kauft sich ne Kamera und findet dann raus, das ein paar Monate später ein neues Modell raus kommt. Gut, kann ich verstehen in dem Fall, dieses Modell, welches ich jetzt bekomme (EOS 400D) hat z.B. kein „LifeView“ – sprich, fotografiert wird über den Sucher, nicht das Display. Für Brillenträger sicher ein Manko. Wenn jetzt, so wie bei meinen Eltern, der eine stark kurzsichtig der andere weitsichtig ist, nützt auch die Funktion nichts, das man seinen Dioptrien Wert einstellen kann. Sprich man setzt die Brille ab, während man durch den Sucher guckt. (werde ich mir natürlich so einstellen, bin kurzsichtig). Die neue Kamera hat dieses „LifeView“. Und ich bin sicher noch ein paar andere Spielereien :)

Wie dem auch sei, als mein Mann dann gestern nach Hause kam, und ich ihm davon erzählte, wusste er sofort das ich sie wahnsinnig gern hätte. Finanziell ist das natürlich auch ne Frage bei uns. Ich bin Erwerbslos und mein Mann ist demnach Alleinverdiener. Aber da wir uns mit meinen Eltern auf Ratenzahlung geeinigt haben, ist auch das machbar.

Ich hatte mir diese Kamera schon mehrfach im Geschäft angeschaut. Ich habe vor ein paar Jahren mal bei einer großen Media-Kette (nein, nicht dir „roten“) als KassiererIn gearbeitet. Und dort ging das Vorgängermodell, wie warme Semmeln über die Theke. Obgleich damals schon diese Kamera „bekannt“ war, man wusste also das dort ein neues Modell kam, und als ich dann den Kollegen aus der Abteilung fragte, sagte der „als Normal-Fotograf, kannst du die ohne Bedenken nehmen“. Er sagte sogar, das sie durchaus auch bei Profis zum Einsatz käme (neben dem halben Dutzend anderer Modelle die ein Profi-Fotograf so mit sich schleppt *lol*

Ich habe noch eine Ur-alt Spiegelreflexkamera von meinem Großvater bekommen. Als meine Oma damals starb, hat er sie im „Nachlass-Verteil-Wahn“ mit aussortiert. Aber ich habe sie nie ernsthaft genutzt. Heute steht sie fein säuberlich in der Tasche im Wohnzimmerschrank als Deko (ich würde es einfach nicht übers Herz bringen, sie zu verkaufen, obwohl sie u. U. einiges Wert sein könnte für Sammler). Ich habe sie deswegen nie benutzt, weil ich mich zu sehr an Digital gewöhnt habe. Es ist einfach praktischer, ich kann am PC noch gucken, welche Bilder überhaupt was geworden sind, oder wo ich noch was machen muss (mit Photoshop oder PSP). Das ist bei Kleinbildfilmen eben nicht möglich, oder nur „verschwenderisch“ möglich. Erst entwickeln, dann einscannen, bearbeiten, auf CD brennen, und wieder entwickeln lassen (selber ausdrucken ist ja viel zu teuer, zumindest bei meinem Drucker, und von Qualität wollen wir nicht sprechen *gg*).

Tscho, nu bekomm ich eine Digitale Spiegelreflex und kann bald professionelle Bilder machen – da müssen wir glatt noch mal einen Ausflug in den Neuwieder Zoo machen *gg*.