ich habe fertig

 

Hui, also das es so schnell geht, hätte ich auch nicht gedacht – aber gut, was wollen wir uns beschweren?

Das neue Template steht und sieht meiner Meinung nach besser aus, oder???

Was mich jetzt noch stört ist, dass ich keine Urzeit mehr bei den Beiträgen stehen habe…. *hmpf* ist im Template wohl nicht vorgesehen, aber da such ich später mal, wo das im alten Template stand *gg*

Mal wieder…

Das ist mal wieder typisch für mich…. ich richte mir alles so ein, wie ich es möchte, und bin dann immer noch nicht wirklich zufrieden…

Was ich damit sagen will? Ich bin mit dem Template hier im Blog nicht zufrieden… also das Design und die Aufteilung. Es ist langweilig…

Ich habe mir jetzt kurzerhand WordPress lokal installiert, worauf ich stolz bin. Mit Linux habe ich noch nicht wirklich viel Erfahrung, und Lokal MySQL hatte ich auch nur einmal installiert. Was schon ein paar Wochen her ist, und auch noch unter Windows war. Aber es klappte ganz prima. Mit XAMPP und einem prima Tutorial ist das super einfach.

Ein neues Template habe ich mir bei Gabi auch schon ausgesucht, das werde ich dann jetzt lokal mal anpassen. Drückt mir die Daumen.

Typisch…

 

… Frauen? Die Ex-Freundin des Wikipedia-Gründers Jimmy Wales, mit der er, laut Zeitungsberichten, letzte Woche über seine Internetseite schluss gemacht haben soll, hat ihre ganz eigene Art der Rache gefunden. Sie entschloss sich dazu, Kleidungsstücke zu verkaufen, auf/in denen sich Spermazellen ihres Ex-Freundes befinden sollen. Offenbar auch mit großem Andrang. Derzeitige Angebote belaufen sich bei umgerechnet 1400 Euro…

Ich frage mich, wie man 1. auf so eine Idee kommt und 2. so etwas aufhebt?  Und dann, wer kauft ein T-Shirt (von dem explizit in der Meldung die Rede ist) mit Spermaflecken? Eine Lesermeinung war, das vielleicht andere Frauen dafür bieten, weil sie Kinder von Wales wollen… Hallo? In Bio aufgepasst? Eine andere Meinung war, das Wales selbst mit bietet… möglich, aber was macht er auch in einer Art Pressemitteilung mit ihr Schluss?!

 

…Amerika. Neueste Meldungen über die verstorbene Anna Nicole Smith lauten, das ihre inzwischen 18 Monate alte Tochter insgesamt 470 Millionen Dollar erbt. Ein Gericht hatte wohl immer noch darüber zu entscheiden, ob sie tatsächlich die Alleinerbin ist, oder ob entweder der leibliche Vater, der Fotograf Larry Birkhead oder Anna Nicole’s Lebensgefährte Howard K. Stern auch ein Anrecht auf das Erbe haben. Nachdem zwei Tage nach Dannie Lynn’s Geburt, Anna Nicole’s erster Sohn (im alter von 20 Jahren) verstarb, war sie die einzig hinterbliebene. Offenbar gab es diesbezüglich aber eine Formulierung im Testament, nachdem alles an den Sohn hätte gehen sollen, und sollte es weitere Kinder zum Zeitpunkt des Todes geben, das Erbe gleichmäßig aufgeteilt würde.

Diese Geldgier ist wirklich abartig. Als Anna Nicole tot war, hatte ihre Familie nichts besseres zu tun, als sich Sorgen darüber zu machen, wer das Geld bekommt, als das geklärt war, nahm man gern in Kauf, ein Baby in seine Obhut zu nehmen. Und damit noch nicht genug, es meldeten sich Z-Promis zu Wort, die ebenfalls eine Vaterschaft beanspruchten. Mir tut einzig und allein das Baby leid, ihre Mutter starb viel zu früh und hinterließ sie bei Menschen, bei denen ich mich frage, was aus dem Kind eines Tages wird. Möge Anna Nicole Smith in Frieden ruhen, wenigstens jetzt! Und möge ihre Tochter lernen Gut und Böse zu unterscheiden.

 

…Amerika die zweite. Auch die Nachrichten über die arme Britney reißen nicht ab. Nun wurde bekannt, das ihr Vater, der ja die Vormundschaft für Britney hat, monatlich 10.000 Dollar bekommt. Dafür das er bei ihr wohnt und eben "bevormundet". Sogar ein Dienstwagen stünde, dem zuletzt als Caterer tätigen, Jamie Spears zu.

Fette Beute würde ich das nennen. Allein die Frechheit zu besitzen so was zu beantragen übersteigt mein Verständnis für Elternliebe. Sicher hat er Verdienstausfälle, aber ich bin mir sicher, das man so was normalerweise nicht über ein Gericht entscheiden lassen muss. Anyway, wenigstens soll Britney sich von diesem Paparazzi getrennt haben, so hörte ich zumindest vor einigen Tagen in den Nachrichten. Muss es mir peinlich sein, das ich beim hören der Nachrichten in Jubel ausbreche? *umguggs*

 

…Kirche. Ich bin nicht besonders Bibelfest geschweige denn Religiös. Aber heute morgen konnte ich lesen, das fast 500 Jahre nach dessen Exkommunizierung, Martin Luther womöglich wieder von der Kirche "anerkannt" wird. Zumindest lässt Papst Benedikt XVI das ganze überprüfen. Entscheidung dazu wird im September erwartet.

Auch wenn ich in vielen Dingen nicht mit der Kirche oder dem Vatikan einer Meinung bin, finde ich es schon löblich, das man auch Vergessen und Verzeihen will. "Aber nur, wenn die Untersuchungen dies untermauern" *mit erhobenem Zeigefinger daher-tön*

Die Kehrseite der Medaille…

 

Gestern rief ich bei meinen Eltern an, um ihnen mitzuteilen, das mein Mann und ich in zwei bis drei Wochen auf Stippvisite vorbei schauen werden. Als mein GöGa vorgestern nämlich feststellte, das sich seine Kaffeevorräte dem Ende neigen, beschlossen wir selbige in den Niederlanden wieder aufzufüllen. Und da meine Eltern ziemlich direkt an der Grenze wohnen, bietet sich ein Besuch dann ja an :)

Meine Mutter nahm das Gespräch also entgegen, wie sie es meistens tut, und ich fragte ganz in Gedanken, ob mein Vater da ist. Dazu muss ich sagen, das ich die letzten Wochen öfter angerufen hatte, um ihn wegen der Kamera was zu fragen. Die Antwort meiner Mutter lautete: "Nein, Streik".

Da ich selber wenige Jahre in der Gewerkschaft aktiv war, in erste Linie damals aber Jugenbeauftragte des Betriebsrates meines damaligen Arbeitgebers, war es nicht verwunderlich als ich mit einem "Yeah, fight for your right" antwortete.

Das Thema war hier für mich durch, und ich widmete mich meinem eigentlichen Anliegen.

Später las ich noch in verschiedenen Blogs. Unter anderem musste ich dann in einem darüber lesen, wie unmöglich es denn sei, das Busfahrer und Co. streiken.

Der oder die Schreiber/in ist auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen, wie Millionen andere Menschen auch. Auch ich zum Beispiel, als ich noch Arbeit hatte, und hätte ich jetzt noch Arbeit, wäre ich auch wieder auf den Bus angewiesen. Ich nenne mit Absicht nicht den Verfasser, weil diese Meinung die dort vertreten wurde, leider häufiger vorkommt, und ich somit niemanden speziell an den Pranger stellen möchte, sondern eher allgemein meine (Gegen)meinung äußern möchte.

Viele kennen die Hintergründe nicht, oder wollen sie nicht kennen. Hier wird nur gesehen, das man selber daran gehindert wird seinem normalem Tagesablauf nachzukommen, der ja i. d. R. aus Arbeit besteht. Oft wird dann auch noch über die hohen Fahrpreise geschimpft. (Wenn wir schon mal dabei sind…) Oder auf unhöfliche Fahrer oder Personal am Verkaufsschalter. Was die Höflichkeit des Personals betrifft, möchte ich nicht näher beleuchten, möchte aber zum Denkanstoß geben, das auch hier wieder nur Menschen unser Gegenüber darstellen. Die Fahrpreise allerdings auf eine Schiene mit dem Streik zu stellen, ist nicht nur Zusammenhanglos, sondern auch falsch. Denn von den Fahrpreiserhöhungen haben die Fahrer nicht einen Cent gesehen, und das werden sie auch nie. Geschweige denn haben sie das zu entscheiden.

Zu einem Streik kommt es überwiegend dann, wenn man sich am Verhandlungstisch nicht einig geworden ist. Zur Vorgeschichte: Für fast jede Berufsgruppe gibt es einen so genannten Tarifvertrag oder auch Manteltarifvertrag. Diese gelten für eine bestimmte Dauer, die afaik immer festgelegt werden muss, also nicht vom Gesetztgeber vorgeschrieben ist. (Hier kann ich mich aber auch irren, ist aber für mein Beispiel auch nur eine Hausnummer). Sagen wir also mal, der Tarifvertrag für die Busfahrer (in unsrem Fall jetzt), galt für 4 Jahre. Nach 3 ½ Jahren oder so setzen sich nun die beiden Parteien, nämlich Arbeitgeber und Arbeitnehmervertreter (meist die Gewerkschaften) zusammen, und verhandeln über einen neuen Vertrag. Denn der alte ist so nicht mehr zufriedenstellend. Arbeitgeber wollen mehr geleistete Stunden, die Arbeitnehmer wollen mehr Geld und Überstunden bezahlt haben – beispielsweise.

Die eine Seite fordert also, und die andere Seite sagt dann, dass das zu viel ist. Logischerweise fordern die Gewerkschaften nämlich immer mehr als sie eigentlich realistisch bekommen werden. Warst du schon mal auf einem türkischen Basar oder auf dem Flohmarkt? Feilschen nennt sich das. Wenn man in den Nachrichten hört, das die Arbeitnehmer 10% Lohnerhöhung fordern, ist das meist ein Anfangsgebot, wohl wissend, das sich die Arbeitgeberseite darauf nicht einlassen wird, jedoch ein Gegenangebot machen wird. Das geht dann solange hin und her, bis man sich – im glücklichsten Fall – einig ist, oder eben nicht. Wenn die Gewerkschaften nun der Ansicht sind, der Arbeitgeber ist nicht kompromissbereit wird mit Streik gedroht. <<< Lies das noch mal… Wem wird hier gedroht?

Richtig, dem Arbeitgeber. Nicht den Kunden. Diese sind zwar leider die, die es ausbaden müssen, aber unglücklicherweise ist es das, was dem Arbeitgeber am meisten weh tut: der unzufriedene Kunde.

Ich verstehe wenn man als Kunde, gerade wenn man davon abhängig ist, sich ärgert, ja wütend darüber ist. Mit Recht, aber hier zu sagen, die Fahrer oder Gewerkschaften lassen ihren Unmut an unschuldigen aus, obwohl sie andere Möglichkeiten hätten, und das "an anderen auslassen" zeuge von einer schlechten Kinderstube, finde ich recht kurzsichtig.

Auch ich war schon davon betroffen, von einem Fahrerstreik und kam nicht zur Arbeit – blöderweise streikten nämlich Bus und Bahn (auf die ich damals noch ausweichen konnte). Aber ich dachte nicht im Traum daran, einen Fahrer oder die Belegschaft eines Verkehrsbetriebes persönlich dafür zur Verantwortung zu ziehen. (Damals war ich übrigens noch nicht in der Gewerkschaft aktiv und war auch noch kein Mitglied des Betriebsrates). Ich rief damals meinen Chef an, und erklärte ihm die Lage und er gab mir einen Tag Urlaub, bat mich dafür zu sorgen, das ich so schnell wie möglich wieder kommen konnte. Sprich mich erkundigen wann die wenigen Züge oder Busse fahren oder mir eine Mitfahrgelegenheit suchen. Verständnisvoller Chef, wirklich (war auch "der beste Chef wo gibt"), aber viele Chefs sind da anders, das weiß ich. Und wenn hier jemand Angst um seinen Job hat, habe ich da vollstes Verständnis.

Worauf ich hinaus will ist folgendes: es sind nicht die "streikenden" schuld, dass gestreikt wird. Sondern Bosse oder Gewerkschaften die sich nicht einigen können. Ich sage nicht, das Streiks nicht vermieden werden können, das hängt immer vom Fall ab, aber wenn es zum Streik kommt, dreh bitte auch mal die Medaille um.

Und es ist ihr gutes Recht, zu streiken, und manchmal müssen sie das tun, damit es den Bossen weh tut. Genau da ist der Kunde dann gefragt: Du ärgerst dich darüber? Lass es den Arbeitgeber wissen!!! Beschwere ich schriftlich bei den Verkehrsbetrieben oder geh hin. Diese werden natürlich Verständnis bekunden für deine Situation, und alles auf die Gewerkschaften schieben, frei nach dem Motto: "Wir haben denen ja nicht gesagt, das sie streiken sollen". Ich hoffe Du verstehst worauf ich hinaus will.

Die Lebenshaltungskosten steigen und Angestellte werden zu immer mehr Arbeit gedrängt ohne dafür entsprechend bezahlt zu werden. Oder bist du zufrieden mit deinem Lohn – könnte mehr sein, oder? Siehst du, und dafür kämpfen die Fahrer im Moment.

Mein Name ist Mo, und mein Vater ist Straßenbahnfahrer…

 

zum…. „würgen“

Also WordPress an sich, haben wir ja schon festgestellt, ist ne feine Sache. Und die PlugIn’s dazu sind auch nicht schlecht. Man kann es sich echt so anpassen, wie man möchte….. wenn man weiß, wie. Richtig, genau da liegt das Problem. Bisher bin ich ohne größere Schwierigkeiten immer zu Recht gekommen. Des öfteren habe ich bei Silke um Hilfe geschrien, aber bis sie dann am PC war, hatte ich meist woanders Hilfe gefunden. (In Form von Foren etc. pp.).

Heute habe ich also versucht, eine so genannte Tag Cloud einzubauen.

Zitat dazu von Wikipedia:

Eine Schlagwortwolke (auch: Schlagwortmatrix oder Stichwortwolke selten Etikettenwolke, englisch: tagcloud) ist eine Methode zur Informationsvisualisierung, bei der eine Liste aus Schlagworten zweidimensional alphabetisch sortiert angezeigt wird, wobei einzelne unterschiedlich gewichtete Worte größer oder auf andere Weise hervorgehoben dargestellt werden.

Dies hat nämlich den Vorteil, das auch ein Bot einer Suchmaschine diese indiziert. Natürlich nur, bei korrekter Konfiguration. Jetzt hat WordPress seit der letzten Version (2.3.3) diese Clouds standardmäßig integriert, jedoch gestaltet sich die Anpassung was Schriftgröße etc. pp. betrifft äußerst schwierig. Um so öfter ein Tag (Schlagwort) vergeben wurde, bei den einzelnen Beiträgen (wie hier in meinem Blog), umso größer werden diese Worte dann in der Wolke dargestellt. Das so was natürlich das Design sprengen kann, scheint auf der Hand zu liegen. Jedoch scheiterten meine Versuche diesbezüglich das anzupassen. Ausserdem kann man mit dem integriertem Tag Cloud keine weiteren Einstellungen treffen, ob evtl. Kategorien oder Begriffe ausgeschlossen werden sollen oder ähnliches.

Wie schön, das es auch hier für ein passendes PlugIn gibt: Simple Tags. Wichtig hierbei, darauf zu achten, welche WP Version man nutzt. Denn da, wie bereits erwähnt, die neueste Version eine Tag Cloud hat, funktionieren, andere nicht. Irgendwie scheinen die sich zu beißen.

Gelesen, das es für die verschiedenen Versionen andere PlugIn’s gibt, habe ich heute Vormittag schon…. und ich war auch der Ansicht, ich hätte das richtige installiert. Heute Abend denke ich, gucke ich noch mal nach… irgendwie habe ich mir gedacht, das kann doch alles nicht sein, So doof biste doch nicht. Das günstigste in so einer Situation bei mir ist dann, einfach von vorn beginnen. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Und da sieh einer an, ich hatte tatsächlich die falsche Version runter geladen.

Denn als ich dann raus gefunden hatte, wo ich in der sidebar.php den passenden string (ist das richtig?) einzufügen hatte, tauchte auf einmal rechts in der Sidebar mein Wölkchen auf .

Wen es interessiert, und wer sich evtl. genauso blind und php-unwissend anstellt wie ich, dem sei gesagt, das es funktioniert, wenn man es ganz ans Ende setzt, bevor der letzte div Container endet.

Somit wird das ganze dann auch richtig dargestellt. Ist vielleicht nicht die korrekte „php-Lösung“ (also jemand der sich mit php besser auskennt, als ich, würde das anders machen) aber Fakt ist, es funktioniert.

Jetzt muss ich mich nur noch dran machen, alle Beiträge nachträglich zu „taggen“. Was sich aber anhand des PlugIns als lösbare Aufgabe darstellt.

In diesem Sinne: Happy Blogging.

Hier ist eins…

 

… denke ich :)

Gestern – oder war es vorgestern , bin ich mal wieder auf der Suche nach Fotografie Tipps gewesen. Dabei stolperte ich über das durchaus lesenswerte Blog von Martin Gommel. Mir fehlte im ersten Moment die Zeit dort intensiv zu lesen (hatte ja eine Mission, nämlich Tipps finden), So entschied ich mich kurzerhand, seinen Blog zu abonnieren. Denn das was ich las, war sehr interessant und auch vielversprechend. Nicht nur die professionelle Aufmachung des Blogs an sich, sondern auch sein Schreibstil gefiel mir auf Anhieb. Was noch dadurch begünstigt wurde, das er mit seinem Foto den Leser begrüßt, und daneben einen kleinen Einleitungstext in "Du-Form". Für mich ein Kontrast zu der Professionalität – aber gerade das fand ich reizvoll.

Heute morgen rufe ich also meine Feeds ab, und entdecke, es gibt einen neuen Beitrag. Nachdem mich gestern beim ersten abrufen seines Feeds gleich die letzten 30 erschlagen haben *lol* (werde die auch alle noch lesen, bestimmt), dachte ich, überspringe ich diese, und lese grad das aktuellste.

Ui, es geht um Fotoblogs…. Martin schreibt darüber, das er in seinen Feeds viele englischsprachige Foto-Blogger vertreten hat, jedoch sehr wenig deutsche. Und er stellt sich die durchaus berechtigte Frage,  wo diese nur ab geblieben sind.  Ich gebe zu, ich habe nie speziell – bisher nicht – nach derartigen Blogs gesucht, aber  wenn schon jemand wie Martin sich fragt, warum es nur so wenige gibt, stellt sich mir eine weitere Frage: Gibt es einfach nicht genug Fotografen (nicht nur Profis, sondern auch Hobbyfotografen) oder gibt es einfach nur zu wenig Fotografen, die darüber schreiben, was sie tun?

Allein durch Projekt 52 – was sich nicht ausschließlich mit Fotografie beschäftigt – jedoch überwiegend, aber auch mit Zeichnungen, denke ich, sind sie einfach nicht weit genug verbreitet. Es gibt sie aber durchaus. Und ich zähle mein Blog dazu.

Wie ich bereits mehrfach hier im Blog erwähnte, geht mit meiner neuen Kamera ein Kindheitstraum in Erfüllung und ich fühle mich beim Fotografieren wieder sehr lebendig. Was mir sehr gut tut. Darüber hinaus habe ich wieder öfter was zu schreiben hier, was ja in der Vergangenheit oft nicht der Fall war. Sei es, weil ich mich nicht aufraffen konnte, oder weil ich wirklich nichts zu schreiben hatte. Und auch das ist ein Kindheitstraum von mir: Schreiben. So verbinde ich gleich zwei Passionen in diesem Blog, das schreiben und das fotografieren. Dabei verstehe ich mich durchaus als Künstlerin. Dies erlaubt mir nämlich zu experimentieren und auch Fehler zu machen. Ich bin eben kein Profi, ich mache beides einfach nicht beruflich, aber auch ich habe meine Daseinsberechtigung. Ob man es nun liest/sich anschaut oder nicht.

Was mich wieder zurück zu der Frage bringt, warum es so wenig deutsche Foto-Blogs "gibt". Wobei gibt hier falsch ist, denn ich denke ja, das es sie gibt. Aber sie sind nicht bekannt genug. Was also tun? Richtig, Werbung machen. Wie macht man das? Sei Teil der Community!

Was ist die Community? Etwas recht nahe liegendes, andere Blogger zum Thema finden. Angefangen mit dem Projekt 52 über Martin’s Blog bis in die unendlichen Weiten des Internets. ..oO(Memo für mich: betätige die Regenbogen-Suchmaschine diesbezüglich)Oo..

Sinn oder Unsinn dieses Beitrags hier? Ganz einfach: Martin ruft auf, das jeder der ein Fotoblog betreibt, sich mit einem Trackback-Link (nutze ich zum ersten Mal) an seiner "Parade" beteiligt. Was hiermit meinerseits geschehen ist (hoffe ich zumindest, das ich das mit dem Trackback richtig gemacht habe).

Nachtrag um 13:04 Uhr

Ist es denn die possibility? Email von Martin, er findet die Beantwortung seiner Fragen bezüglich der deutschen Fotoblogs bei mir nicht ….

Asche auf mein Haupt, im Eifer des Gefechts, habe ich das natürlich vergessen….

Wie wie lange schreibst Du schon über Fotografie ?

Ähm,, nun ja, noch nicht all zulange. Habe das Bloggen an sich ja erst wieder entdeckt, genauso wie das Fotografieren. Obwohl nein, fotografiert habe ich die ganze Zeit über, halt nur mit einer kläglichen "Ausrüstung".

Über welche Themen der Fotografie schreibst Du am liebsten ?

Hm, das ist ganz unterschiedlich. Im Moment beschränkt sich das auf meine persönlichen Erfahrungen. Wenn wir z. B. Ausflüge machen, oder wie (womit) ich die Bilder bearbeite, und wie sich das unter Linux gestaltet.

Wieviele Artikel veröffentlichst Du pro Woche ?

Da möchte ich mich nicht festlegen. Wie gesagt, in letzter Zeit blogge ich recht häufig, was aber nicht heißt, das sich alles um Fotografie handelt. Sondern eher Grafik im Allgemeinen (hier liegt zwar im Moment die Fotografie und deren Nachbearbeitung im Mittelpunkt, ist aber nicht Hauptgrund für die Existenz dieses Blogs).

Bist Du selbst Hobby- oder Berufsfotograf ?

Hobby!! Eindeutig. Ich könnte mir zwar gut vorstellen, das beruflich zu machen, habe es aber leider nie ernsthaft in Angriff genommen, in dem Bereich eine Ausbildung zu machen. Das geriet irgendwie in den Hintergrund, als es darum ging, mir eine Ausbildungsteile zu suchen. Ob ich das heute noch könnte?

Welchen Artikel würdest Du als Deinen beliebtesten einschätzen ?

Verstehe ich nicht ganz, ich habe nicht soviele Leser, das ich sagen könnte, der wird besonders häufig gelesen, falls das gemeint ist.

Welchen deutschen Fotografieblog würdest Du (ausser Deinem eigenen) empfehlen ?

Deinen :) :) und Sari’s (also Projekt 52) – würde ich sagen. Das sind aber auch die einzigen Fotoblogs die ich bisher kenne. Wie gesagt, ich habe nie speziell danach gesucht.

So, hoffe nun meine Pflicht erfüllt zu haben…. Habe dann auch noch festgestellt, das die "Parade" eigentlich am Freitag vorbei war … *hüstel* Offenbar scheint das aber kein Problem zu sein….

Galerie überarbeitet und immer noch Wip

 

So, da ich ja nun einige Fotos geschossen habe, diese – durch das RAW-Format – enorm Platz wegnehmen, habe ich mich an deren Bearbeitung gemacht. Das ist immer so aufwendig…. Sobald die Bearbeitung abgeschlossen ist, wandern die erst mal in ein Zwischenlager, nämlich auf meine Externe Platte. Der ein oder andere löscht diese Dateien vielleicht, aber ich denke immer, vielleicht brauche ich sie ja irgendwann noch mal. Wenn genug zusammen gekommen ist, werde ich mir diese Dateien auf CD oder DVD brennen. Nützlich wäre in diesem Fall dann eine Art Inventurliste, damit ich im Falle eines Falles nicht stundenlang suchen muss. Tasks over Tasks…. Hat jemand irgendwelche Erfahrungen diesbezüglich?

Als ich dann die ersten Bilder auf meine Galerie packen wollte, stelle ich mit einem Schrecken fest, das mir das Design so gar nicht passt…. . Ok, also das mal "schnell" geändert, und zufrieden bin ich immer noch nicht ganz…. Mir persönlich ist die Schrift zu eng beieinander, besonders die Zeilenabstände. Aber sämtliche Versuche mit margin in der CSS Datei brachten nicht das gewünschte Ergebnis.

Ein Nachteil bei 4images (die Software, die ich nutze für meine Galerie) ist, das ich für jedes Bild die Befugnisse einstellen muss. Ich möchte z. B. das nur registrierte User die Bilder in Originalgröße sehen können. Down- und Upload ist – fürs erste – niemandem, außer mir, gestattet. Die Bewertungen dürfen alle sehen, aber selber bewerten sollen wiederum auch nur registrierte User. Ich möchte ja wissen, wer was denkt, damit ich ggf. mal nachfragen kann, wie ich denn das vorgeschlagene umsetze. Das alles muss ich wie gesagt, für jedes Bild einzeln machen. Es gibt keine Möglichkeit das pauschal in den Einstellungen festzulegen. Insgesamt denke ich kann man an der Software noch einiges einfacher machen, wo mir aber die Kenntnisse fehlen.

Nach einem Softwareupdate (ich nutzte immer noch Version 1.7.2 – und es gab schon die 1.7.6 *hüstel*) lese ich im Changelog (wo aufgelistet ist, was sich im Laufe der Versionen geändert hat), das nun RSS integriert ist. Es soll automatisch funktionieren – tut es nicht. Im Adminpanel gibt es dazu aber noch nicht mal einen Punkt, so das ich nicht sehen kann, woran es liegt. Generell hat sich im AP nichts verändert, so das man sich als User fragt, was es denn für Änderungen gab. Das kleinere Bugs geschlossen wurden lasse ich jetzt mal außen vor.

Die Fotos, um die es ja primär im Moment bei mir geht, habe ich nun besser sortiert. Einfach aus dem Grund, weil ich bisher ja meine Bilder mit der Kodak Easyshare CX6230 gemacht habe. Und ich denke, qualitativ ist das ein Unterschied. Um diese Bilder also nicht zu vermischen, gibt es nun also eine extra EOS 400D Kategorie.

Ich werde mich also jetzt an die Bearbeitung weiterer Bilder machen, die ich im Laufe des Tages hoch laden werde.

Joomla ist im Moment erst mal in den Hintergrund gerückt, ich kann mich von der Kamera einfach nicht loseisen *lol*

Projekt 52/08 – Woche 5

 

Thema: Sucht

So, wie versprochen noch was zum Projekt 52.

Das Thema an sich ist schon etwas prekär. Süchte hat, denke ich jeder. Viele davon würden andere Personen vielleicht nicht als Sucht bezeichnen, andere wiederum wollen einen gleich zum Arzt schicken.

Ich spreche hier bewusst nicht von Süchten die die eigene Gesundheit gefährden. Davon kann ich mich, bis auf das Rauchen, freisprechen. Aber auch das Rauchen wird abgelegt – ich sage extra nicht wann, denn letztendlich ist es meine Sache, wann ich das tue. Und ich brauche keine Kontrolle von anderen – bin schließlich alt genug. Aber bevor ich jetzt politisch werde, zurück zum Projekt.

Ich habe mir – weil mir auch hier eine Idee fehlte, bei den anderen Teilnehmern des Projekts Inspiration geholt. Viele behandelten tatsächlich derartige Süchte, wie Kaffee, Zigaretten, Schokolade etc. pp. Das war auch erst mein Gedanke, aber dann stellte ich mir die Frage, könnte ich darauf verzichten, wenn ich müsste? "Klar" lautete die Antwort. Zugegeben: schlecht, aber es ginge. Ich wollte das Thema aber nicht so "negativ" sehen, und suchte also nach einer Sucht, die man auch Leidenschaft nennen könnte. Und was tue ich gern? Richtig: PC und Grafik/Fotografie. Letzteres mit meiner Neuen Kamera wieder mit wachsender Begeisterung.

 

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Ich hasse Eigenportraits, ich finde ich bin einfach nicht fotogen, aber meinen Schreibtisch zu Fotografieren fand ich doof und wie sollte ich die neue Kamera fotografieren – etwa mit meiner Kodak Easyshare? – ich denke eher nicht *rofl* Diese wäre ihres Modells nicht würdig gewesen *schwelg*

So entstand dieses Blend – auch wieder mit Photoshop erarbeitet. Ich mache echt Fortschritte, finde ich.

In der Nacht…

 

… sollte man eigentlich schlafen… ich heute nicht . Oder man tut andere Dinge… – but lets get back serious.

Gestern Abend bin ich verdammt früh ins Bett, ich fühlte mich wieder mal nicht gut. Mit verdammt früh meine ich, so gegen Acht… . Um kurz nach zwei wurde ich dann heute wach, weil die Katze (ich schätze es war Pinky) mal wieder die Zeitung unter dem Katzenklo malträtiert hat. Das mit dem verscharren haben unsere Katzen noch nicht so raus (*hüstel* der älteste ist 14 Jahre und die anderen sind auch keine "Kätzchen" mehr). Aber gut, ist eben so. Wir legen zum "Schutz" für den Fliesenboden immer eine Zeitung unter das Klo, und das Geschäft ging mal wieder daneben (da ist so eine Zeitung ganz praktisch beim sauber machen). Jedoch nicht, beim verscharren. So scharrte Pinky Minuten lang über die Zeitung, riss sie kaputt und wunderte sich offenbar, warum sie ihre "Marke" immer noch roch…  Als ich dann hinaus auf den Flur ging (die Katze war im Erdgeschoss im selbigen zu Gange) und das Licht anmachte, dabei einen Blick über das Geländer eine Etage tiefer riskierte, saß Kevin auf der Treppe und beobachtete Pinky bei ihrem Treiben – in aller Seelenruhe. oO(ui, Kino… wat macht die denn da schon wieder?)Oo … *kopfschüttel* Aber das scharren hörte auf… 

Resigniert denkend, warum es denn das betätigen des Lichtschalters bedarf bei einem Nacht aktiven Tier, damit selbiges registriert das man es einfach "stinken" lassen könnte (gerade mit der Erkenntnis, das man das Ziel ohnehin verfehlt hatte und da "nix" zum verscharren war), bewegte ich mich wieder Richtung Bett. Dort angekommen, meldeten sich die Atemwege meines Mannes zu Wort. In der Hoffnung, das er in ein paar Minuten wieder fester schlafen würde, somit das sonore Konzert nachließe, blieb ich liegen. War aber schon so entnervt, das ich ernsthaft darüber nachdachte, ob ich nun schon aufstehen möchte. Ein Blick auf die Uhr und mein Verstand sagte: "ne is klar, gehts noch??" Als Pebbles (unsere mittlere Katze) dann auch noch ankam, weil sie ja mitbekommen hatte, das ich "wach" war, und ihre "Schmuseattacke" begann – dies tut sie vorzugsweise "knetend" – bin ich frustriert aufgestanden. Das alles gegen 2.20 Uhr und erstaunlich munter.

Der erste Gang – nach der "Morgentoilette" – führte mich in die Küche…. ok, es ist halb drei, aber ins Bett gehen werde ich nicht mehr, also kann ich auch meinen Vanille Cappuccino trinken. Zuvor hatte ich noch den Rechner gestartet, damit dieser in Ruhe hochfahren kann. (so ein lokaler Spamfilter braucht verhältnismäßig lang). Was denn? Geschockt, das als erstes der Rechner angeht? *pff*, na und, andere gucken (wie mein Mann früher), den ganzen morgen MTV, ich lese am PC – ich bilde mich wenigstens noch  …

Diese Bildung fokussiert sich derzeit auf meine neue Kamera *hüpf*. Seit gestern habe ich meine Vorliebe für Video-Tutorials entdeckt, speziell zu Photoshop. Ich habe mir vor ein paar Monaten, als ich mit Photoshop anfing (viel gelernt habe ich nicht, weil ich jetzt erst anfange es intensiv zu nutzen), ein Buch gekauft. In dem speziell auf die Digitale Fotobearbeitung angegangen wird. Tolle Sache, dort lernt man über Tiefen und Lichter und Gradationskurven und Co. Aber für jedes Foto das ich bearbeitet habe, habe ich immer wieder den entsprechenden Teil aufschlagen müssen – es blieb einfach nicht richtig hängen.

Grundsätze des Lernens bei mir lauten: 1. Learning by doing und 2. Warum mache ich etwas so, wie ich es machen soll …

Da finde ich also gestern eine Seite, wo in einem etwa 8 minütigem Video die Handhabung von Gradationskuven erklärt wird. Potzblitz!!! Der Kontrast!! Ich habe bei der Nacharbeitung aus dem Buch, wohl "gesehen", das die Bildqualität sich verändert, und verbessert werden kann, jedoch nicht genau was da passiert. Diesen kleinen Nebensatz, hätte der Autor ruhig in seinem Buch erwähnen können. "Mit den Gradationskurven lassen sich Kontraste anpassen" << wäre doch ganz hilfreich gewesen. Gerade für jene "Einsteiger" die von der technischen Seite mit Blenden und Belichtung nicht wirklich Ahnung haben.

Genauso das Thema "Tiefen und Lichter". Hat man z. B. ein Bild in einem Wald gemacht, wo die Lichtverhältnisse ja naturgemäß (durch die Sonnenstrahlen die nur durch die Baumkronen scheinen können) recht unterschiedlich sind, kann man das anpassen. Die Tiefen bezeichnen hier die dunklen Bereiche und die Lichter, wie sollte es anders sein, die hellen. Und diese kann man unabhängig von einander mit diesem Feature in Photoshop bearbeiten. Und erzielt ganz erstaunliche Ergebnisse. Das kann der Autor in seinem Buch so auch nicht erklären offenbar.

Na ja, eine Fehlinvestition war es deshalb nicht, ich habe nur 3,95 Euro für das Buch bezahlt (nur der Versand), aber das Buch kostet ursprünglich 35 Euro – und das ist es für Einsteiger nicht wert, schlicht und ergreifend.

Gestern habe ich dann noch ein paar "Eigen-Aufnahmen" gemacht (für Projekt 52, dazu später mehr). Und da ich ja Brillenträgerin bin, hatte ich nicht bedacht, das sich die Umgebung wie Fenster oder andere Lichter in meiner Brille spiegeln könnten. Gerade unter dem Aspekt das ich in meinen Gläsern aus Kostengründen und in Ermangelung eines "Seh-Nutzen" keine Entspiegelung habe.

Verdammt. Ich suche als in einem speziellen Photoshop Forum nach einer Lösung, und muss lesen, das man wohl besser gleich noch ein relativ exaktes Bild ohne Brille gemacht hätte  – das ist dann wohl zu spät. Wäre ohnehin schwierig geworden, weil ich das ganze mit Selbstauslöser machen musste: hatte ja niemanden der den Auslöser betätigt und so eine Pumpe oder gar Fernbedienung habe ich nicht, und werde ich mir auch nicht extra für so was anschaffen.  Der nächste Vorschlag verweist auf den Klonpinsel. Dumm gelaufen, das der in meiner Virutellen Maschine (wie ich derzeit wieder mal Photoshop betreibe, da unter Wine mal wieder was nicht funktioniert), die ALT Taste (die man drücken muss, um die Quelle zu bestimmen) so nicht funktioniert *argh* Da lobe ich mir doch PSP, wo man die Quelle per Rechtsklick bestimmt. Werde das später mal installieren, ist schon fein wenn man das Format psd von Programm zu Programm schieben kann (Gimp, PS, PSP) …

Aber die sauberste Lösung ist das nicht. Ein nächster Tipp ist, einen Polarfilter zu verwenden. Der die Farben insgesamt satter erscheinen lässt und Spiegelungen, bspw. auf Brillen, reduzieren soll. Huh, hab’sch net *auf Wunschzettel schreib*.  Bin da aber für Anregungen offen :)

Ich finde es faszinierend: ich merke immer mehr, wie sehr mir das gefehlt hat. Und erinnere mich immer deutlicher an die fünfte Klasse, als ich diesen Nachmittagskurs damals gemacht habe. Wie viel Spaß ich hatte. Beim fotografieren konnte ich die Zeit vergessen und war einfach nur glücklich. Die Gruppe der AG war klein, wir hatten dieselben Interessen und ich fühlte mich als Teil der Gruppe – nicht wie sonst, als Außenseiter. Und wenn man so darüber nachdenkt: viele Mädchen möchte ja lieber vor der Kamera stehen, und Modell sein…. *lach*, Mo tanzt aus der Reihe und will dahinter stehen. Und heute macht es noch viel mehr Spaß, einfach weil die Technik sich noch weiter entwickelt hat.

Mein Mann hat da irgendwie kein Verständnis für, was ich ein bisschen enttäuschend finde. Ich interessiere mich schließlich auch für WOW und Autos (bis zu einem gewissen Grad, verweisend auf meine "Lerngrundsätze" – manches erschließt sich mir einfach nicht), weil er sich dafür interessiert. Aber wenn ich ihm Bilder zeigen möchte, die ich gemacht habe, sei es als er dabei war, oder wenn ich alleine los gezogen bin oder mal wieder die Katzen fotografiert habe, kommt immer nur ein müdes "mhh".

Wir waren am Samstag am Deutschen Eck in Koblenz und sind über die Rhein-Promenade dort hin gegangen. Mitunter war er völlig entnervt, wenn ich alle zwei Meter stehen geblieben bin, um das neue Stativ in Position zu bringen, damit ich ein Foto schießen konnte… und warum ich denn dann, das Stativ nicht immer wieder einfahre, er würde ewig "rein laufen" und sich die Beine anschlagen. Oder wenn ich mehrere Aufnahmen gemacht habe, weil ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden war.

Selbst fremde Leute die dann auch auf der Promenade waren oder am Eck waren interessierter an dem was ich tue, als mein Mann – was mich wiederum mit einem gewissen Stolz erfüllt hat. oO(Schaut mal die Ausrüstung, und das als Nicht-Profi…)Oo …. Ich glaube er kann das einfach nicht nachvollziehen, wie viel mir das bedeutet: dieser Kindheitstraum. Ich schiebe das einfach mal auf sein Geschlecht *fg* – was man nicht verallgemeinern kann, aber mein Mann ist eben so :)

Projekt 52/08 – Woche 4

 

Thema: Zeitzeugen.

Als ich dem Projekt beitrat und über die bisherigen Themen huschte, sprang mir sofort dieses ins Auge . Und mit dem war entschieden, ich werde die anderen Wochen, obwohl ich noch kein Mitglied war, nach reichen. Denn ein Motiv hatte ich sofort.

Sicherlich haben uns viele Menschen oder auch Gegenstände in unserem Leben begleitet. Wenn ich intensiv darüber nachdenke, wird mir immer bewusst, das ich schon 30 bin. Dabei war es doch erst gestern, als ich auf der Abschlussfeier der Schule war… ok, nicht gestern, aber ist das echt schon 14 Jahre her??? Ich kann mich noch an sooo viele Gesichter meiner Klassenkameraden erinnern und habe sofort den Namen im Kopf. Auch Namen, mit denen ich nur die ersten Jahre auf der Hauptschule in einer Klasse war… türkische oder griechische Namen, die ja oft nicht einfach zu merken sind… Ich weiß sie noch, weiß sogar, wie sie sich schreiben. Und ich bin fest davon überzeugt, das ich, wenn mir ein ehemaliger Mitschüler auf der Strasse begegnen würde, ich ihn immer noch erkennen würde – zumindest fühlt es sich so an. Weil es für mich ja noch nicht so lange her ist, gefühlt zumindest. Haben sie sich sehr verändert, habe ich mich verändert? Natürlich, das ist der Lauf der Dinge, es wäre töricht anzunehmen, sie sehen alle noch so aus, wie damals. Ich habe mich kaum verändert, die Gesichtszüge u. ä. sind weitestgehend unverändert. Eine Täuschung?

Vor ein paar Jahren, zwei oder drei sind es jetzt, habe ich mich bei einem großen online Dienst eingetragen, bei dem man alte Klassenkammeraden wieder finden kann. Nicht das ich viele Freunde hatte, wenn dann nur "Phasenweise". Man verstand sich für eine gewisse Zeit super gut, und verbrachte die Pausen und die Nachmittage zusammen. Und irgendwann verlief sich das. Aber ich fragte mich immer öfter, was ist wohl aus denen geworden? Haben sie geheiratet, wie ich? Moment, ich habe geheiratet? Oh mein Gott, ich habe geheiratet, konnte sich das die kleine Mo damals vorstellen, zu heiraten, hat sie je daran geglaubt, das es tatsächlich jemals soweit sein würde? Was für eine Ausbildung haben die Mitschüler eigentlich gemacht, arbeiten die noch in ihrem Beruf? Sind sie Glücklich? Kinder? Wie geht es den Eltern, die man ja auch kannte?

Viele habe ich noch nicht wiedergefunden, und die Kontaktaufnahme gestaltet sich auch schwierig, da dieser Bereich bei diesem Online Dienst kostenpflichtig ist, und ich das Geld einfach nicht habe. Aber so nach und nach ergeben sich Gelegenheiten. Ich frage mich, ob es mal ein Klassentreffen geben wird… werde ich hingehen?

Alles in Allem hat mich diese Zeit sehr geprägt, wie wohl die meisten Menschen. Die Schulzeit und die Pupertät. Und wie viele Mädchen in diesem Alter fing ich damals an, Tagebuch zu schreiben. Eher sporadisch, aber ich führte eins. Und ich habe es immer noch. Für mich ist das mein "Zeitzeuge".

Wenn ich heute darin blättere, muss ich oft schmunzeln, oder nicke mit dem Kopf und denke: "Stimmt, so war das". Ich dachte damals oft ich gehe gerade durch die Hölle und habe mich "bei meinem Tagebuch" ausgeheult. Gerade wenn es darum ging, das mein Vertrauen wieder mal missbraucht wurde. Objektiv gesehen, denke ich, passiert das allen Kindern oder Teenagern, aber ich habe mich immer, ja immer, wie eine Aussetzige gefühlt. Nur mein Tagebuch hat mich – so glaubte ich – verstanden. Auch wenn ich natürlich wusste, dass das unmöglich war. Wie soll ein bisschen Pappe und Papier Gefühle verstehen? Aber allein, das etwas da war, wo ich meine Gedanken und Gefühle hinterlassen konnte, half mir schon. Und sei es, um später darin zu lesen: manchmal mit einem Schmunzeln im Gesicht und machmal an meine schlimmsten Zeiten erinnert mit nickendem Kopf.

 

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