Projekt 52/08 – Woche 3

Auch hier wieder ein schwieriges Thema: Werbung.

Ich hätte jetzt einige meiner Lieblingsprodukte ablichten, und diese dann schön verpacken können. Jedoch bin ich mir da über die rechtliche Lage nicht ganz im klaren. Stichwort: Schleichwerbung und Markenschutz. Mag für den ein oder anderen übertrieben klingen, und einige mögen jetzt denken: „Das interessiert andere doch auch nicht“ – Richtig, ich bin aber erstens nicht „andere“ und zweitens häufen sich Unterlassungsklagen und Abmahnungen derzeit im Internet, das ich mir so was drei mal überlege.

Zurück zum Thema. Ich habe mich hier für was ganz Utopisches entschieden – für die heutige Zeit. Für den Mond. Mir kommt es manchmal so vor, als würde ich als „Konsument“ erschlagen vom heutigen Angebot. Viele Dinge werden angeboten, die wir brauchen oder brauchen könnten, viele sind aber nach wie vor unnütz oder gar Geldmacher- und Augenwischerei.

Da höre ich vor einiger Zeit in den Nachrichten, dass in einigen Jahren Reisen zum Mond möglich sein sollen – der entsprechende Geldbeutel wird natürlich vorausgesetzt. Ähnliche Reisen haben schon stattgefunden, wenn ich mich nicht irre. Diese Weltraumtouristin, die extra für so einen Trip einen Kredit aufgenommen hat, allein der Tatsache wegen, das „es möglich“ ist. Sie hörte also, auch als nicht-Astronaut kannst du nun ins All – kostet aber. „Hui“, denkt sie sich, rede ich mal mit der Bank.

Was passiert also, wenn diese „Art“ der Werbung nicht mehr reicht? Wenn Reisen ins All alltäglich sind. Erinnert mich an „Das fünfte Element“. Da muss also eine Werbung her, die mich als potentiellen Käufer davon überzeugen soll, mit dieser „Fluggesellschaft“ einen Trip in die unendlichen Weiten zu wagen. Das Angebot steuert die Nachfrage, haben wir alle in der Schule gelernt. Hernach werden die Preise auch erschwinglicher und der Urlaub an der Holländischen Küste oder gar St. Moritz oder die Hamptons sind dann nicht mehr en vouge. „Heute fliegt man auf den Mond“ – wer etwas anderes tut, gehört nicht zur Gesellschaft.

Es werden also Hotels und Wellness-Oasen aus dem staubigen Boden gestampft und ein weiterer Planet wird seines Ursprungs beraubt. Den einen haben wir fast kaputt bekommen, fangen wir schon mal mit dem nächsten an.

Ich hingegen weiß, dass ich mich dem nicht hingeben muss, ich muss nicht en vogue sein. Ich möchte den Mond so in Erinnerung behalten, wie ich ihn kennen gelernt habe.

Profjekt 52 - Werbung

Man kann hier ruhig sagen wie es ist, das Bild ist schlecht aber mir fehlt die Fachkenntnis und die Ausrüstung für so eine Aufnahme. Letztendlich habe ich versucht das Bild mit Graufstufen zu retten :)

Kommentare und Projekt 52

 

So, nach und nach kommen noch Kategorien hinzu, vorgestern erst "Projekt 52". Hierbei handelt es sich um ein Fotoprojekt, was mir jetzt schon irre Spaß macht :) Danke an Silke für den Tipp :) Warum ich ein bisschen traurig bin? Weil Silke die einzige zu sein scheint, die kommentiert. Ist ja nicht so, das keine User/Leser da wären. Sehe ich ja schließlich in der Statistik. Die meisten sind Pings oder Bots, schon klar, aber es sind auch einige "reale" dabei. Und entweder lesen die nicht, oder haben keine Lust auf ein Comment.

Und bisher hat auch nur ein Besucher gevoted über mein Blog-Design

Was ich irre witzig hingegen finde ist, das ich auch über Suchmaschinen (vorzugsweise die mit den Regenbogenfarben) angesteuert werde. Ich kann sogar die Suchbegriffe einsehen, und dann das jeweilige Suchergebnis aufrufen. Super interessant :) Ich bin schon vier mal über die Suchmaschine angesteuert worden und war immer auf der ersten Seite :)

Naja, mal sehen was noch kommt :)

Projekt 52/08 – Woche 2

 

Puh, da habe ich lange überlegt. Ist ja auch nicht so einfach, immer ein passendes Motiv zu finden. Was dann auch rechtlich unbedenklich ist. Wenn ich z. B. fremde Personen fotografiere, brauche ich deren Einverständnis die Bilder zu veröffentlichen, und sei es nur in einem privaten Blog. Wie dem auch sei. Thema war: "Schneewittchen".

Wie auch immer Sari darauf kam *lol* Als ich das Bild machte, war ich selber nicht wirklich überzeugt, das ich das richtige Motiv gewählt habe. Aber was bringt man mit Schneewittchen in Verbindung: ganz klassisch den Apfel. Super, habe ich im Haus… dann bei den anderen Teilnehmern von Projekt 52 vorbei geschaut und entdeckt, das 80% bereits einen Apfel verwendet haben… *mhpf*. Dann erinnerte ich mich daran, das mir die Leute immer sagten, ich habe schöne Lippen… nu ja, Geschmackssache, und von Eigenportraits halte ich eigentlich nicht viel, gibt hübschere Menschen :) Aber nach ein wenig Arbeit in Photoshop (wenig ist gut, schon plöde wenn man ein Programm noch nicht gut genug kennt *hüstel*), kam ich zu einem "akzeptablem" Ergebnis.

Es handelt sich hierbei also um meine eigenen Lippen die ich ein bisschen "gepimpt" habe, was die Farbe betrifft, für gewöhnlich schminke ich mich nämlich nicht mehr und schon gar nicht mit so einer Farbe *lol*

 

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Zuerst wollte ich eine Garnitur unsere Bettwäsche fotografieren, weiß mit großen Rosen drauf, aber woher dann das "schwarz wie Ebenholz" nehmen? und Rosen bringe nicht nicht unbedingt mit Schneewittchen in Verbindung.  Also entschied ich, mich eben für die Lippen, die das rot verkörpern und die blasse Haut (hoffe sie ist blass genug) was für mich zusammen ein Inbegriff der Schönheit und Sinnlichkeit darstellt. Aber ich finde auch die verschiedensten Menschen schön, und kann an dieser Stelle auch mal sagen, das ich als Frau dazu in der Lage bin, über eine andere Frau zu sagen: "Wow!!" – ohne dabei vor Neid zu erblassen. << was den wenigsten gelingt… Wohingegen ich mich persönlich überhaupt nicht als "Schön" bezeichne, aber wie heißt es so schön: "Habe ein Foto von dir gesehen, welches Hautpeeling benutzt du?" Antwort: "Adobe Photoshop"

So, hoffe meine Beiträge gefallen überhaupt…

Projekt 52/08 – Woche 1

 

Thema: Das neue Jahr.

Viel ist mir dazu nicht eingefallen, obwohl es nun schon ein paar Wochen alt ist, bei mir ändert sich nichts – ich erwarte zumindest nichts. Ich bin auch grundsätzlich kein Mensch, der am Silvesterabend mit seinen Freunden zusammen hockt und sich gute Vorsätze fürs neue Jahr zusammen sucht. Nur um sie dann am nächsten Morgen wieder vergessen zu haben. Im laufe der Jahre habe ich gelernt, wenn man was ändern will, tut man es sofort, oder lässt es. Gilt für mich persönlich, andere brauchen wiederum ein Datum, wo sie sagen können: „Ab dann…“ – ich zähle wie gesagt nicht dazu.

Mein einziger Vorsatz kann also nur lauten: Lass dich nicht unterkriegen, es gibt genug andere Menschen, mit größeren Schwierigkeiten. Und die jammern auch nicht. Also überwinde ich, wie jedes Jahr „Meine Höhen und Tiefen“.

 

Das neue Jahr

Möglicherweise schlecht zu sehen, es handelt sich hierbei um eine Dachrinne und den Gehweg vor unserem Haus.

Gut oder Böse – Angst oder Mut?

 Im Projekt 52, ich erzählte gestern davon, wurde diese Woche eine, wie ich finde, sehr schöne Aufgabe gestellt. Mein Foto dazu, kommt später, aber wer mich kennt, der weiß, das es in meinem Kopf schon wieder arbeitet. Ich mir mal wieder meine Gedanken mache. Diese möchte ich vorab hier niederschreiben. Und später im Beitrag zum Foto nur kurz darauf eingehen, und die genauen Beweggründe zu meinem gewählten Motiv beschreiben.

Die Angst ist ein negatives Gefühl, das mit der tatsächlich oder vermeintlich erhöhten Wahrscheinlichkeit eines Schadens verbunden ist und bezeichnet somit eine Empfindungs– und Verhaltenssituation aus Ungewissheit und Anspannung,

Soviel von Wikipedia zum Thema Angst (Dies ist natürlich nur ein Satz, um genau zu sein, der Einleitungssatz). Man könnte jetzt weiter wissenschaftlich, also psychologisch an das Thema heran gehen. Aber ich möchte eher die Philosophische Sicht erörtern.

Viele Menschen haben Angst, ja ich würde sogar sagen alle. Sie ist ein natürlicher Instinkt, der uns vor Gefahren bewahrt. Sei es im Straßenverkehr oder im Umgang mit anderen Menschen. Bei manchen ist sie stärker ausgeprägt, bei anderen weniger stark. Wiederum andere erwecken den Eindruck (entweder absichtlich oder weil es vielleicht wirklich so ist), das sie vor sehr wenigen, bis hinzu gar keinen Dingen Angst haben. Und hier greife ich den Titel auf: Gut oder Böse ?

Ist es schlimm, Angst zu haben oder ist es Gut ?

Nehmen wir einen Stuntmen zum Beispiel. Beindruckend, wie mutig er ist, oder? Oder einen Extremsportler? Faszinierend, richtig? Einen Polizisten, der sich in eine Schießerei begiebt, um ein Menschenleben zu retten… Heroisch, nicht wahr? Ein Feuerwehrmann, der ins brennende Haus stürmt, weil eine in tränen aufgelöste Mutter neben ihm steht, und schreit: "Mein Baby, es ist noch drin". ….

Die Palette ist endlos. Unterschiede mag es in meiner Auflistung geben, wenn man sagt: das eine machen die Leute zum Spaß und das andere weil es ihr Beruf ist, und es um Leben und Tod geht. Richtig, aber sie alle haben mit Mut und Angst zu tun. Wo ist die Grenze, gibt es überhaupt eine generelle Grenze? Darf man über andere Menschen urteilen und sagen: "das ist Mut und das ist Wahnsinn" ?

Würdest du auf den Mount Everest klettern, der Ehre wegen oder wegen der Herausforderung? Würdest du dich von einem Dach stürzen in eine Palette Kartons und hoffen das der Regisseur sagt, prima, ist im Kasten? Würdest du in ein Brennendes Haus rennen? Würdest du in der U-Bahn dazwischen gehen, wenn eine Gruppe jugendlicher einen Rentner verprügeln oder wenn ein Mädchen gerade überfallen wird? würdest du …….

Wenn uns jemand von seiner Angst erzählt, oder wir eine Angst bei jemandem beobachten, kann es passieren, das wir denken: "Ach, das ist doch nun wirklich übertrieben". Und ich selber denke das auch manchmal. Jedoch immer seltener. Ich habe verstanden das jeder Mensch anders ist, und somit jeder Mensch anders "funktioniert".

Viel zu oft begegnen uns aber Menschen, die "Angst" nicht verstehen. Die sogar lachen.

In meinem engeren Familienkreis leidet jemand seit Jahren unter Panikattacken. Ich konnte das schon recht früh verstehen, jedoch kann ich bis heute nicht damit umgehen. Ich fühle mich dann hilflos und weiß nicht, wie ich reagieren soll, wenn diese Person mir von einer Panikattacke erzählt. Obwohl ich selber schon zwei hatte. Von einer habe ich bereits berichtet, nämlich als ich in Neuwied im Krankenhaus lag, wegen meiner Nebenhöhlen-Operation. Die andere hatte ich kurz danach, beim Kieferchirurgen.

Etwa ein Jahr zuvor, hatte ich eine Wurzelbehandlung, und ich litt immer noch unter Schmerzen. Man erklärte mir, das ich einen ganz außergewöhnlichen Zahn habe, der statt drei Wurzelkanälen fünf habe. Man sei vermutlich nicht bis unten hin gekommen. Ich wurde zum Kieferchirurgen geschickt und unterzog mich einer Wurzelresektion. Dazu wird seitlich das Zahnfleisch aufgeschnitten und die Wurzelspitzen abgesägt. Da ich nun kurz nach meiner OP war, und es wieder an meinen Kopf ging, die Wurzelbehandlung ohnehin schon sehr schmerzhaft war (ich saß zwei Stunden auf diesem verfluchten Stuhl, und die Betäubung musste immer wieder neu gesetzt werden), ging es mir alles andere als gut. Als dann der Arzt kam, nahm ich allen Mut zusammen, und sagte ihm, ich hätte Angst. Als er sich dann routinemäßig an meine Beruhigung macht, brach ich in Tränen aus und fing an zu hyperventilieren. Ich werde nie seinen Blick vergessen, als er mich hinter sich nach Luft schnappen hörte und er sich umdrehte. Durch die Tatsache, das ich wusste, dass das gemacht werden musste und die wirklich aufopfernde Überredungskunst des Chirurgen und der Assistentin konnte er mir nach einer viertel Stunde die Spritzen setzen. Auch hier wieder immens viel, der Arzt meinte, das er noch nie soviel Spritzen setzen musste. Später – als er nicht mehr im meinem Mund zu Werke war, erklärte ich ihm, das ich Schmerzpatientin bin, und entschuldigte mich für mein Verhalten vor der OP. Er winkte ab, und sagte, das mir das überhaupt nicht peinlich sein müsse, aber dass das natürlich einiges erklären würde…

Ich weiß, Panik und Angst ist ein Unterschied, aber Panik mündet in der Angst – diesem Ur-Instinkt der Menschheit.

Wenn ich nun aufzählen müsste, wovor ich Angst habe, sind das oft ganz banale Dinge, objektiv betrachtet und vermutlich auch für Aussenstehende. Manche Ängste sind aber instinktiv die psychologisch vielleicht auch irgendwo einen Ursprung haben.

  • Angst vor Schmerzen – das hört man oft von Schmerzpatienten
  • Angst, das meinen liebsten was passiert gefolgt von …
  • Angst vor dem Alleinsein; ich bin verheiratet, aber wir alle wissen wohl, das ist keine Garantie fürs ganze Leben
  • Angst vor dem Tag, an dem ich meine Katzen das letzte Mal zum Tierarzt bringen muss… – ja so ist das, der Kater ist 14 Jahre, eine gut gehaltene Katze wird vielleicht 18 oder 19. Und wenn man so ein Tier im Teenageralter bekommt, ist es wie das eigene Kind.
  • Angst vor anderen Menschen – Angst, sie könnten mich nicht mögen, oder gar hassen. Ich habe nun mal meine Ecken und Kanten.
  • Angst vor der Entwicklung der Menschheit – sieht man sich die Evolution an, frage ich mich, was in 100 oder gar 1000 Jahren aus uns wird – gibt es dann die Spezies Mensch überhaupt noch?
  • Angst vor dem Sterben – nicht vor dem Tod!
  • Angst, dass sich in meinem Leben nichts mehr verändert. Kennst du das, du gehst zur Schule, machst deine Ausbildung und dann…. Stillstand. Die Jahre zuvor, ging alles Schlag auf Schlag und dann… steht alles. Manche Dinge sollen so bleiben, aber manchmal denke ich: War es das schon?

Ich habe noch hunderte andere Ängste, die mir jetzt so gar nicht einfallen, grundlegend finde ich aber, sollte jeder Mensch Angst haben. Ich empfinde meine Angst als furchtbar, aber mit Verstand betrachtet, schützt sie mich. Ich frage mich immer, ob ein Extremsportler oder ein "Held" auch so denkt ?

Das sind also meine Gedanken zum aktuellen "Projekt 52" Thema: "Was macht dir Angst"

Und jetzt: sag, wovor hast du Angst ???

Die letzten Tage…

… habe ich das fotografieren (mit Spaß) wieder entdeckt. Die neue Kamera ist spitze. Sicher für Profis eher eine „Lachnummer“, aber für mich reicht es allemal. Musste gerade heute in einem Online-Shop (nur mal gucken ) lesen, das die EOS 400D für die „Amateur-Spiegelreflex-Fraktion“ ausreichend sei … so so. Teuer genug ist sie aber. Anyway, ich habe die letzten Tage insgesamt 600 Fotos gemacht (viele davon zu Testzwecken, also immer wieder das gleiche Motiv, mit den verschiedenen Einstellungen getestet). Eben diese werden wohl auch wieder im Papierkorb landen, aber die Kamera ist für mich sehr umfangreich und ich verstehe sie mitunter nicht wirklich. Da hilft eben nur „testen“.

Mein Mann ist schon ziemlich genervt – ernsthaft jetzt. Er hat z. B. die Tage seinen Lüfter sauber machen wollen. Nachdem er sich dazu entschlossen hatte, seine Wlan Karte wieder in Betrieb zu nehmen, wollte er das in einem Rutsch mitmachen. Ich dachte schon bei mir, warum schraubt er den Lüfter ab (mir dünkte, das solle man nicht tun). Aber er war eh schon „müpfig“ weil er nach der Arbeit müde war, das ich mir einen Kommentar dazu verkniffen habe.

Tjoa, denke ich, machste mal n Bild… er baut das Ding wieder ein, die Karte rein und will den PC starten…. und der schaltet sich nach wenigen Sekunden ab. oha… Ich werfe klein laut ein: „haste irgendein Kabel gelockert?“ …. „Nein!“ dröhnt es mir entgegen. Das ende vom Lied war dann, nachdem mein Mann reiflich überlegt hat, das er wohl neue Wärmeleitpaste bräuchte…. Ein Rückruf meines Vaters am Abend brachte Gewissheit mit dem Hinweis: „Mach den Rechner sofort aus“. Der lief nämlich inzwischen wieder – warum auch immer. Die Paste hat er sich dann einen Tag später gekauft, und jetzt scheint wieder alles ok.

Als wir dann auch am Sonntag im Zoo waren (in Frankfurt – Bericht dazu folgt), habe ich allein schon 390 Bilder gemacht *hüstel*. Nicht alle kann ich gebrauchen, weil ich die Kamera eben noch nicht gut genug kannte und immer noch nicht kenne, aber ein paar „Schätze“ habe ich auch gemacht :).

Naja, als ich die heute morgen nun mit meiner Freundin Silke im Messenger dran war (wir quatschten die Tage öfter über Kameras und Co). Sagte sie mir, ich wäre doch prima bei Projekt 52 aufgehoben. Ich hatte wohl schon bei ihr im Blog darüber was gesehen, aber ich hatte es eher in den Scrapbereich gepackt. Sie hat nämlich aus einer Wochenaufgabe ein Scrap gemacht, und somit war das für mich schon uninteressant. Aber sie korrigierte mich und erklärte, es ginge primär um Fotos. SIe hätte eben nur dieses eine Mal ein Scrap eingereicht.

Also Hintergrund ist, man bekommt Wochenaufgaben und muss dann entsprechend zum Thema „ein“ Foto machen. Wichtig hierbei ist, das es ein extra für diese Aufgabe erstelltes Bild ist. Habe mich gleich mal angemeldet und habe auch schon eins zum aktuellen Thema „Was macht mir Angst“. Das werde ich aber erst später veröffentlichen, weil ich über ein älteres Thema gestolpert bin, wo mir spontan ein Motiv zu einfiel. Im Zuge dessen entschied ich mich dafür, alle Wochenthemen nachzureichen. Da ich ein Ordnungsliebender Mensch bin, werde ich das Chronologisch machen, deswegen muss das aktuelle Thema noch warten.

Ist ne feine Sache, wer mehr Info möchte, schaut bitte links ins Blogroll, der Link ist dort zu finden.

Durch die Kamera ist jetzt dummerweise mein Photoshop-Kurs ein bisschen ins Hintertreffen geraten, da werde ich die Woche aber auch noch weiter machen. Will da ja mal voran kommen. Apropos Photoshop. Da ich ja Linux verwende, ist die ein oder andere Handhabung etwas anders. Dummerweise auch die mit dem RAW-Format. Aber die Linux-Variante unter den Grafikprogrammen „GIMP“ liefert auch hier abhilfe. Wenn ich nämlich PS mit dem Modul/Plugin starte, und dann eine RAW-Datei öffnen möchte, hängt sich mein PS auf. … aber was soll’s

So, für heute ist mal Schluss, muss noch was im Haushalt tun *hüstel* (*stolper* ja ist ja gut, ich geh ja schon…)

gleich gehts los

 

… in den Frankfurter Zoo… die neue Kamera ist da ….  habe jetzt auch wenig Zeit zu schreiben.

Gestern habe ich schon über 100 Probefotos gemacht *lol*. Die habe ich gerade mal mit meinem Kartenleser auf den PC gepackt und die Karten dann in der Kamera wieder formatiert. Karten ? … ähh joup – habe mir gestern bevor die Kamera kam eine 4GB CompaktFlash geholt … 80 Euro . Aber ich hatte wirklich Angst, das wenn wir heute im Zoo sind, ich zu wenig Platz habe… will das mit dem RAW-Format ja probieren…

 

Ok, muss mich fertig machen, morgen folgt dann der Bericht :)

Joomla die erste

Joomla ist doof

Nein, mal im Ernst, im Prinzip ist es ne feine Sache, wenn man weiß, wie es geht. Bin ehrlich gesagt bissi enttäuscht von der Dokumentation.

Ach so, du weißt nicht, was Joomla ist? Hm, also Joomla ist ein so genanntes CMS (Content Management System) – auf Deutsch: Inhaltsverwaltungssystem.

Du installierst diese Software auf deinem Server (also da wo die Homepage liegt) und kannst dann online, mit z. B. WYSIWYG Editoren (What you see is what you get) den Inhalt deiner Seiten bearbeiten. Wichtig hierbei ist, das dein Server eine MySQL Datenbank und PHP besitzt/beherrscht. In der Datenbank werden die Inhalte gespeichert. Eine MySQL Datenbank kann man sich in etwa wie eine Excel Tabelle vorstellen, nur viiiiieeel kryptischer . Und PHP ist die Programmiersprache die das alles verwaltet und "optisch" in den Browser bringt. HTML ist auch eine Programmiersprache, falls dir das was sagt.

Die Inhalte kann man dann bequem mit  so genannten Plugins oder Modulen erweitern (Beispiele hierfür wären: Gästebücher, Foren, Kochbücher). Aber auch noch vieles andere, wo ich das selber nicht weiß.

Diese CMS gibt es in verschiedenen Variationen und Lizenzen, viele kostenpflichtig, andere OpenSource (du darfst also am Code selber was verändern, wenn du kannst und magst, und es ist kostenlos). Und sicher noch zig weitere Lizenzen. Aber OpenSource ist schon fein :) Und das ist auch Joomla: OpenSource. Wobei man hier aufpassen muss, es gibt auch Firmen die auf den Zug aufspringen und kostenpflichtige Plugins oder Module oder Templates anbieten.

Und da Joomla Recht weit verbreitet ist dachte ich auch, wäre das ne Gute Idee. Viele Leute haben mir schon davon erzählt, wäre so praktisch und so weiter. Im Prinzip ist es, wie gesagt, auch super angenehm. Aber ich scheitere derzeit an einfachen Dingen wie der Navigation.

Auf meiner jetzigen HP ist es ja so, das ich oben die Hauptnavigation habe (in horizontaler Form) und wenn man dort eine Kategorie auswählt, z. B. IncrediStuff, wird im Hauptbereich der Seite, eine Einleitungstext angezeigt und links davon noch mal ein Untermenü (in vertikaler Form). Wo man dann durch die einzelnen Unterkategorien surfen kann (wie die verschiedenen Letter-Kategorien: Stars und Sternchen, Fantasy usw.). Tja, was soll ich sagen: ich bekomme es nicht hin.

Man kennt das ja, viele Dinge im Internet sind selbsterklärend; und so dachte auch über Joomla. Den Screens nach zu urteilen die ich schon gesehen hatte. Und selbst wenn mir da etwas "verwirrt" vor kam, dachte ich, wird sich sicher eine Dokumentation finden lassen. Die Dokumentation gibt es auch, allerdings für eine ältere Version von Joomla und das nützt mir nichts, weil die Menüführung im Admin Bereich geändert wurde .

Jetzt gibt es ein deutschsprachiges Forum aber da findet sich auch nicht viel, einen Thread habe ich jetzt gefunden, den ich mir später mal näher anschauen muss. Aber in vielen Threads wurde gar nicht erst geantwortet, wenn jemand eine Frage stellte. Oder es wurde was daher geschrieben, wo dann der Fragesteller noch ne Rückfrage hatte – die sich dir auch auftut als Leser, aber darauf wird gar nicht mehr eingegangen. Und diese Threads sind mitunter Monate alt. Jetzt könnte man an der Stelle einwerfen: ja aber was erwartest du: ist doch kostenlos…. ? Schon richtig, aber der Sinn von OpenSource ist die Community, neben der frei erhältlichen Software. Darauf baut OpenSource auf. Das sich die verschiedensten Leute zusammen tun, und eine Lösung finden. Sei es, um an einer Software zu schreiben oder anderen mit der Anwendung zu helfen.

Ich stufe mich selber als versierten Anfänger bis mittelmäßig bewanderte Webmisstress ein. Wenn ich z. B. einen html code lese, weiß ich in der Regel wozu es da ist, was es bewirkt. Ähnlich bei php (durch das Forum und die einbauten der ganzen Hacks  – auch Erweiterungen genannt). Selber einen Webstite programmieren kann ich nicht, gebe ich zu; ich kann mir die ganzen Befehle nicht auswendig merken. Aber der Wiedererkennungswert ist gegeben, wenn ich den Code lese.  Wenn ich was nicht weiß, frage ich in entsprechenden Foren, sollte ich zuvor nichts unter SelfHTML gefunden haben. Der Punkt ist, ich weiß grundsätzlich wie eine Website funktioniert. Bei Joomla ist es anders. Da gibt es Module, Plugins – hier was aktivieren, da was deaktivieren (wo nicht näher beschrieben ist, was das denn da genau ist.) Was ich damit erziele.

Ich bin sicher, ich bekomm es hin, denn da frisst mich der innere Schweinehund. Kann doch nicht sein, nach über 10 Jahren mit eigenen Websites (wie oben beschrieben, mache ich viel mit WYSIWYG), das ich an einem CMS scheitere … hallo ?!

 

seltsames Phänomen

Ich bin fleißiger Klamm-User (Achtung, Referral-Link)und seit ich auf Linux umgestiegen bin, tritt ein Phänomen in nicht reproduzierbaren Abständen immer wieder auf. Was Klamm ist ? Hm, kurz gesagt, jedes mal, wenn ich die Seite aufrufe, bekomme ich 0,03 Cent. Dies kann ich allerdings nur alle 20 Minuten machen. Habe mir die Seite vor Jahren schon als Startseite eingetragen, und im Gegensatz zu manch anderem Bezahl-Anbieter, zahlen die auch aus. Kennt man ja, diese Surfbars von vor ein paar Jahren, die man mitlaufen lassen sollte am unteren Bildschirmrand, wenn man surft. Oder Geld für Mails etc. pp. Hier hast du eine Seite, die du alle 20 Minuten aufrufen kannst, und bekommst Geld dafür. Einmal angemeldet, gibt es noch andere hübsche Sachen, mit denen sich Geld verdienen lässt, bspw. Powerlinks. Außerdem ist es eine recht informative Seite und die Communitiy ist auch witzig.

Aber das würde jetzt zu weit gehen, das noch zu erklären, und lenkt mich auch nur von meinem eigentlichen Anliegen ab .

Also, manchmal, wenn ich die Seite aufgerufen habe macht sich das obligatorische „Speichern unter..“ Fenster auf. Und bietet mir eine *.php Datei zum Download an. PHP ist eine, hm ja, Programmiersprache mit der man Websites schreibt. HTML ist dir vielleicht ein Begriff ? PHP ist nur eine andere Sprache. Wie dem auch sei, „er“ bietet mir also diese Seite zum Download an. Dieses Phänomen ist wie gesagt, für mich nicht reproduzierbar, ich kann also nicht nachvollziehen, wann genau das auftritt oder sonst irgendwelche Merkmale. Das einzige was ich sagen kann, ist das es meistens passiert, wenn mein Rechner vor sich hin läuft. Wenn ich bspw. länger nicht am PC war, die Seite aber dennoch im Browser (ich nutze Mozilla Firefox) offen ist.

Bisher hat es mich nicht weiter gestört, ich habe mich zwar gewundert und dachte im ersten Moment immer gleich an „Phishing“ (also Datenspionage), und habe es kurzerhand mit „Abbrechen“ beendet. Und um das vorweg zu nehmen, diese Spionage vermutete ich nicht, von Seiten Klamm.de – sondern eher von den Werbebannern oder gelegentlichen PopUps, wodurch sich Klamm finanziert. Hier würde also nicht Lukas (der Betreiber und Gründer von Klamm – sehr netter Kerl) in Verantwortung gezogen, meiner Meinung nach. Sondern die Firmen deren Werbung da läuft. Denn Klamm schaltet diese Werbung nur, inhaltlich finde ich ist der „Hersteller“ verantwortlich.

Doch dann bin ich über einen Thread im Ubuntuusers-Forum gestolpert, der ein ähnliches Phänomen beschreibt. Allerdings von einer ganz anderen Seite als Klamm. Ich klinkte mich also ein, und beschrieb, was mir mit Klamm passiert. Innerhalb von wenigen Stunden meldeten sich noch weitere User zu Wort, die – diesmal nun – das gleiche wie ich erleben. Allerdings auf anderen Seiten. Renommierten Seiten. Wozu ich auch Klamm zähle.

Der Support in dem Forum (hier helfen User anderen Usern), meldete dann, das läge weniger an Linux oder Firefox sondern eher an, ich zitiere:

„Sollte man beim Aufruf einer Webseite eine .php zum Download angeboten bekommen, dann ist der Webserver falsch konfiguriert. Das Problem liegt nie am Client selber. Dennoch solltest du, falls das Problem auftritt, den Cache deines Browsers leeren.“

Des weiteren wurde man darauf hingewiesen, das man den Betreiber der Seite darüber informieren möge, das sein „php Interpreter“ abgeraucht sei …

Den eher weniger hilfreichen Kommentar (von letzteren User), das man sich die Seite ja mal runterladen könnte (sollte man genug kriminelle Energie besitzen) um zu sehen, ob Datenbank Daten vorhanden seien, ignorierte ich dann mal.

Ich habe daraufhin gleich an Lukas geschrieben, um ihm den Link mitzuteilen, das er das mal nachlesen kann, bin mal gespannt, ob da was kommt. Interessiert mich nämlich, was er dazu zu sagen hat.

Kategorien überarbeitet

 

So, jetzt habe ich die Kategorien endlich wie ich sie haben will. Dank eines nützlichen Plugins und die deaktivierung der "Sub-Categorys" wird jetzt alles so dargestellt wie ich es mir vorgestellt habe :)